In der 18. Runde der Série C setzte sich Ypiranga-RS am Sonntagabend mit 1:0 gegen Ferroviária durch. Das Tor fiel in der 72. Minute durch Leo Gobo, und damit blieben die Gastgeber im eigenen Stadion ungeschlagen. Interessant wird es dabei, dass der Sieg nicht aus einer Dominanz entstand — die Angriffe lagen praktisch gleichauf, 98 zu 99.
Die Partie war von Beginn an ausgeglichen. Die Ballbesitzverteilung zeigte 0,5 für beide Seiten, und selbst die Angriffe kamen fast identisch auf. Nebenbei fiel auf, dass Ferroviária mehr Ecken hatte, aber Ypiranga-RS schlug gefährlicher zu: fünf Treffer auf das Tor gegenüber zwei. Der entscheidende Moment kam in der 72. Minute, als Leo Gobo zum 1:0 einnetzte.
Bevor es zum Tor kam, hatte die Partie bereits eine Wende erfahren. In der 55. Minute sah Rafael Carillho die rote Karte und Ferroviária musste fortan mit zehn Spielern auf dem Feld kämpfen. Die Gelben Karten in der ersten Halbzeit — Vitor Barreto in der 36., Dionisio und Alex Goncalves beide in der 44. — deuteten bereits auf eine intensive Begegnung hin. Und dann kam die Rote, die den Spielverlauf veränderte.
Die Statistiken erzählen eine klare Geschichte. Ypiranga-RS hatte fünf Schüsse aufs Tor und traf einmal, Ferroviária zwei Schüsse und blieb ohne Treffer. Bei insgesamt 98 beziehungsweise 99 Angriffen verwandelte die Heimmannschaft ihre Chancen effizienter. Die Abwehrleistung von Ferroviária war solid, aber der fehlende Spieler in der Schlussphase machte den Unterschied.
In der Tabelle bedeutet das Ergebnis für Ypiranga-RS einen wichtigen Schritt nach vorn. Mit 29 Punkten aus 19 Spielen steht die Mannschaft auf dem 9. Platz, einen Punkt hinter dem Drittplatzierten Ferroviária mit 30 Zählern. Der Sieg beendet keine Serie, aber er festigt die Position im Mittelfeld der Tabelle.