Am Sonntagabend trafen Ipiranga-RS und Floresta in der Serie C aufeinander. Das Spiel endete mit einem klaren 4:1 für die Gastgeber aus Rio Grande do Sul. In der 16. Runde der regulären Saison zeigte sich, wer besser die eigenen Chancen nutzte.
Schon früh gab es einen Moment, der den Rhythmus bestimmte. Garraty erhielt in der 17. Minute eine Gelbe Karte, was den offenen Charakter des Spiels unterstrich. Und dann fiel in der 21. Minute das erste Tor durch Alex Goncalves.
Die Phase danach war entscheidend. Mago sorgte in der 39. Minute für die Verdopplung, bevor Danrley in der 42. Minute für Ipiranga eingewechselt wurde. Interessant wird es, wenn man sieht, wie Floresta versuchte, wieder ins Spiel zu kommen.
Nebenbei fiel auf, dass Floresta viel versuchte, aber wenig traf. Die Statistik zeigt neun Schüsse von Floresta, die nicht ins Ziel gingen. Das Gegenteil passierte bei Ipiranga: vier Treffer aus vier Versuchen auf dem Zielweg.
Die Zahlen geben wenig Auskunft über die Qualität der Chancen. Beide Teams hatten 108 bzw. 109 Angriffe und 4 Eckbälle. Aber die Effizienz war unterschiedlich. Floresta warf neun Schüsse, die daneben gingen, während Ipiranga vier Treffer erzielte.
Auf der Tabelle ändert sich wenig, aber die Stimmung ist anders. Floresta bleibt auf dem fünften Platz mit 30 Punkten, Ipiranga liegt auf dem neunten mit 29 Punkten. Die Gäste hatten in den letzten Spielen zwei Unentschieden gegen Maringa und Caxias. Ipiranga zeigte mit dem Sieg gegen Barra und Paysandu eine gewisse Stabilität.
Es war ein Match, das von der Effizienz der Gastgeber geprägt war. Floresta muss nun schauen, warum die Chancen nicht genutzt wurden. Der Abstand von einem Punkt bleibt bestehen.