Ryan Jones: Demenz-Diagnose nach Rugby-Karriere
Der frühere Wales-Kapitän Ryan Jones kann sich an Teile seiner Karriere nicht erinnern. Nach der Diagnose früher Demenz und wahrscheinlicher CTE sorgt er sich um seine Rolle als Vater.
Ryan Jones, ehemaliger Kapitän der walisischen Nationalmannschaft, hat in einer neuen BBC-Dokumentation offengelegt, dass er sich an Teile seiner Spielerkarriere nicht mehr erinnern kann. Der 45-Jährige erhielt 2022 die Diagnose einer frühzeitig einsetzenden Demenz und einer wahrscheinlichen chronischen traumatischen Enzephalopathie (CTE).
Jones spielte 75 Länderspiele für Wales, gewann mit dem Team dreimal den Grand Slam in den Six Nations und tourte 2005 mit den British and Irish Lions. Seine Karriere beendete er 2015. Danach folgten Jahre mit Depressionen.
Zur Diagnose kam es während der Corona-Pandemie, nachdem Jones ein Interview mit dem früheren walisischen Nationalspieler Alix Popham gehört hatte. Beide gehören zu einer größeren Gruppe ehemaliger Spieler, die World Rugby verklagen.
Jones sagte, er sei sich nicht sicher, ob seine Rugby-Karriere die Folgen wert gewesen sei. Er sorgt sich um seine sechs Kinder und Stiefkinder und darum, welche Rolle er künftig als Vater spielen kann.
Über diesen Beitrag
Verfasst von der Redaktion mit KI-Unterstützung und gegen Quellen geprüft