Im Eröffnungsspiel der Gruppenphase der Qualifikation für die Afrika-Cup-Endrunde traf Südafrika auf Guinea. Die Gastgeber gewannen 2:1 – erst nach einem frühen Treffer von Ime Okon in der 30. Minute, dann nach dem Ausgleich durch Seydouba Cisse in der 69. Minute und schließlich nach dem Siegtreffer von Samukele Kabini in der 77. Minute.
Okon hatte die Partie früh entschieden, und Guinea reagierte mit einer doppelten Auswechslung in der 63. Minute: Ibrahima Fofana Breze und Ilaix Moriba kamen für die Guineer aufs Feld. Nebenbei fiel in dieser Phase, dass die Gäste versuchten, das Spiel zu beschleunigen, aber ihre Chancen blieben spärlich. Cisse nutzte dann in der 69. Minute die Öffnung und glich aus.
Südafrika hielt den Nerv, und in der 77. Minute entschied Kabini das Spiel. Interessant wird es bei der Effizienz: Die Gastgeber hatten fünf Treffer auf Ziel, die Guineer nur zwei. Und doch war es nicht die Menge, die den Unterschied machte, sondern die Qualität der Momente.
Die Statistik zeigt 55 Prozent Ballbesitz für Südafrika, 45 für Guinea. Die Schussgenauigkeit lag bei den Gastgebern bei 23, bei den Gästen bei 18. Fünf Schüsse auf Ziel und sieben daneben – und drei davon verwertet. Das bedeutet, dass die Chancen nicht alle genutzt wurden, aber die entscheidenden reichten.
Für Südafrika ist das der erste Sieg in dieser Runde. Die Gäste kamen aus einer Serie ohne Erfolg: die letzten Spiele endeten 0:1 gegen Nordirland, 0:1 gegen Benin, 2:2 gegen Togo. Die Gastgeber hatten zuvor gegen Kanada verloren, gewannen aber gegen Südkorea. Das Ergebnis ändert die Tabelle im ersten Durchgang.