Im Viertelfinale des argentinischen Pokals traf Independiente Rivadavia auf Atlético Tucumán. Die Begegnung endete nach Verlängerung 1:1, die Elfmeterserie entschied sich mit 2:4 zugunsten der Gäste aus Tucumán.
In der ersten Halbzeit lief es noch ruhig. Zur 39. Minute zeigte Schiedsrichter G. Rios die erste Gelbe Karte. Dann, zur 45. Minute plus eins, folgte L. Ingolotti. Zur 45. Minute plus zwei verwandelte A. Arce den Elfmeter für Atlético Tucumán. Die Gastgeber gingen mit einem Rückstand in die Pause.
In der zweiten Halbzeit versuchten beide Seiten, das Spiel zu drehen. Zur 72. Minute brachte Atlético Tucumán R. Tesuri und N. Lamendola. Independiente antwortete zur 84. Minute mit N. Franco. Zur 87. Minute folgten M. Salas und M. Fernandez. Zur 90. Minute plus drei erzielte A. Canelo den Ausgleich für die Heimmannschaft.
Die Verlängerung brachte keine weiteren Tore. Es kam zur Elfmeterserie. F. Sartori und L. Diaz trafen für die Gäste zur 120. Minute plus eins. S. Studer und R. Granillo verwandelten zur 120. Minute plus zwei. C. D. Ferreira Namandu und I. Villalba scheiterten bei Independiente. A. Vigo traf nicht, A. Canelo verwandelte. A. Arce scheiterte am Ende. Der Sieg ging damit an Atlético Tucumán.
Die Statistiken zeichnen ein Bild von zwei unterschiedlichen Ansätzen. Independiente Rivadavia hatte 46 Prozent Ballbesitz, Atlético Tucumán 54 Prozent. Die Gäste schossen 12 mal, davon 6 aufs Tor. Die Heimmannschaft landete 5 Schüsse, 3 davon im Ziel. 104 Angriffe standen 133 gegenüber. 75 Räume klärten die Gastgeber, 36 die Besucher.
Das Ergebnis bedeutet: Atlético Tucumán zieht ins Halbfinale ein. Independiente Rivadavia scheidet aus. In der Elfmeterserie zeigte die Heimmannschaft, dass sie nicht aufgab. Zwei Treffer von A. Canelo reichten nicht. Die Gäste nutzten ihre Chancen präziser.