Die italienische U20-Nationalmannschaft traf in der Round of 16 des FIFA-Weltmeisterschafts-Turniers für Frauen auf die chinesische Auswahl. Die Partie endete nach Verlängerung 1:1, im Elfmeterschießen setzte sich Italien mit 5:4 durch. «Und dann» entschied sich das Spiel in den letzten Sekunden.
In der 34. Minute erzielte K. Appiah die Führung für die Italienerinnen. «Nebenbei» fiel auf, dass die Gastgeberinnen den Großteil des Spiels kontrollierten. Mit 60 Prozent Ballbesitz dominierten sie den Mittelplatz und absolvierten 64 Angriffe.
Nach der Pause glich E. Belli in der 73. Minute per Eigentor aus. «Interessant wird es», wenn man die Substitutionen betrachtet: K. Appiah wurde bereits in der 46. Minute ausgewechselt und erzielte zuvor das Tor. Xue Sifan spielte mit gelber Karte, die sie in der 45. Minute erhielt.
Die Verlängerung brachte keine Entscheidung. Im Elfmeterschießen scheiterte Li Chenyu als einzige Schützin. M. Bressan und R. Ventriglia sicherten für Italien, Chen Ruilin und Ye Tong für China. M. Zamboni, G. Langella und Xiao Yafei schossen ebenfalls ein.
Die Zahlen sprachen eine deutliche Sprache. Italien absolvierte 64 Angriffe gegenüber 51 der Chinesinnen. 7 Schüsse trafen ins Tor, während China nur 5 auf Kurs brachte. Die Italienerinnen leisteten sich 17 Fouls, die Chinesinnen 23.
Die Italienerinnen beendeten die Vorrunde auf Platz 1 mit 7 Punkten aus zwei Siegen und einem Unentschieden. China belegte den 3. Rang mit 4 Punkten. «Und dann» war die Begegnung in der Runde der letzten 16 eine klare Herausforderung für beide Teams.
Das Elfmeterschießen endete 5:4 für Italien. Li Chenyu scheiterte als letzte — damit war das Turnier für China beendet. Die Italienerinnen zogen in die Viertelfinale ein und setzten ihre Titelverteidigung fort.