River Plate empfing Phoenix in der 18. Phase der Segunda División, und das Ergebnis von 0:1 zeigt, wie schnell eine Prognose ins Leere laufen kann. Wir hatten die Partie auf den Kopf gestellt gesehen, doch interessant wird es, wenn die Realität eine andere Farbe annimmt. Die frühe Führung der Gäste hatte die Rechnung der Gastgeber zunichte gemacht.
In der 18. Minute fiel der Hieb. S. Guerrero liess sich den Ball abnehmen, und dann war der Bissen weg. Es war kein spektakuläres Tor, sondern ein Fehler in der Routine.
Die Zahlen waren verblüffend ausgeglichen, und nebenbei fiel auf, dass beide Mannschaften bei 50 Prozent Ballbesitz lagen. River Plate zählte 6 Schüsse neben das Tor und 3 aufs Ziel, während Phoenix nur 4 Schüsse abgab. Die Gäste waren effizienter, selbst wenn sie weniger Angriffe starteten. Zudem verzeichneten die Gastgeber mehr Einwürfe.
In der 81. Minute stockte die Szene. G. Segalerba kam zu spät heraus und erhielt die Rote Karte. Die Gastgeber standen nun zu 3 im Sturm, aber das half nichts mehr. Der Platz war schwer geworden, als der Schiedsrichter pfeifte. Und plötzlich war die Partie entschieden.
Phoenix steht damit auf einem guten Weg nach oben. Mit 11 Punkten aus 6 Spielen sind die Gäste Dritter und haben einen Abstand zu den unteren Rängen. River Plate bleibt mit 4 Punkten auf Platz 13 hängen und muss den Fehler der letzten Minuten vergessen.
Die Formkurve der Gäste zeigt eine leichte Korrektur nach den Niederlagen gegen Gegner. River Plate hingegen verpasste die Chance, die Serie der eigenen Niederlagen zu stoppen. Der Sieg der Gäste beendet die positive Serie der Gastgeber nicht, aber er zeigt, dass Phoenix nicht mehr so einfach zu besiegen ist.