Slavia Prag besiegte Warnsdorf im Achtelfinale des Pokals mit 5:1. Die Begegnung am 16. September endete, als Slavia bereits nach der Halbzeitpause den Sack zu machte. Drei Tore fielen vor der Pause, zwei weitere kamen nach der Umstellung. Interessant wird es bei der Frage, warum Warnsdorf in der zweiten Hälfte gar nichts mehr ausrichten konnte.
Slavia ging früh in Führung. Ivan Schranz traf in der fünften Minute und verdoppelte in der zehnten. Slavia spielte ruhig, Warnsdorf fand nie ins Spiel. In der 28. Minute erhöhte Andrej Rajnoha, kurz darauf folgte Martin Konecny in der 32. Minute. Vor der Pause schoss Schranz sein drittes Tor in der 42. Minute. Und dann kam die Halbzeitpause, die alles veränderte.
Nach der Pause stellte Warnsdorf um. Jeweils drei Spieler kamen für drei Spieler. Slavia brauchte nur eine Stunde, um das Spiel endgültig zu entscheiden. Matej Lopez traf in der 66. Minute. Die Gastgeber leisteten sich zu viele Fouls, drei Gelbe Karten kamen hinzu. Nebenbei fiel auf, dass Slavia bereits in der ersten Halbzeit die Kontrolle übernommen hatte.
Die Zahlen bestätigen den Spielverlauf. Slavia hatte 57 Prozent Ballbesitz und 104 Angriffe im Vergleich zu 43 Prozent und 93 Angriffe bei Warnsdorf. Acht Schüsse trafen aufs Tor bei Slavia, vier bei Warnsdorf. Slavia konnte jederzeit einen Gang zulegen, Warnsdorf schied aus.