Arzach und Zinn haben in der 3. Qualifikationsrunde der UEFA Conference League am 6. August 2026 in Jerewan 2:2 unentschieden gespielt. Beide Teams hatten ihre roten Karten bereits in der ersten Halbzeit, doch das Spiel endete ausgeglichen. Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet: Arzach hatte 53 Prozent Ballbesitz, Zinn 47. Arzach schoss viermal ins Tor, Zinn sechsmal.
Die 5. Minute brachte die erste Entscheidung: Helder Ferreira verwandelte einen Elfmeter für Arzach. Nebenbei fiel auf, dass Numa Hefti von Zinn bereits vier Minuten zuvor die erste Gelbe Karte gesehen hatte. In der 13. Minute glich W. Boteli aus. Dann kam die 20. Minute, und Gor Manvelyan stellte den Vorsprung der Gastgeber wieder her. Arzach führte 2:1.
In der 26. Minute änderte sich alles. Numa Hefti erhielt seine zweite Gelbe Karte und musste das Feld verlassen. Zinn spielte fortan mit zehn Mann. In der 30. Minute brachte Arzach R. Nivokazi ins Spiel, in der 32. Minute wechselte man H. Hambardzumyan ein. In der 46. Minute folgte D. Sualehe. Die erste Halbzeit endete 2:1 für Arzach.
Nach der Pause wurde es unruhig. In der 57. Minute erzielte I. Chouaref den Ausgleich für Zinn. In der 60. Minute tauschte man W. Boteli und M. Lazetic aus. Dann kam die 64. Minute: S. Mambo von Arzach sah Rot. Beide Teams spielten nun mit je zehn Spielern. Interessant wird es, wenn man die Chancen vergleicht: Arzach schuf drei große Gelegenheiten, Zinn zwei. Die erwarteten Tore lagen bei 1,52 zu 1,84.
Die Statistik zeigt ein Bild, das nicht ganz zur Ergebnislogik passt. Arzach hatte mehr Angriffe – 126 zu 68 – und mehr Passversuche im gegnerischen Drittel. Zinn war effektiver: sechs Schüsse aufs Tor bei zwei Toren, Arzach vier Schüsse aufs Tor bei zwei Toren. Die erwarteten Tore von Zinn waren höher, doch das Spiel endete unentschieden. Arzach hatte die besseren Chancen, Zinn nutzte sie knapper.
Die Punkteverteilung ändert nichts an der Qualifikation. Arzach hat in den letzten Spielen gewonnen: 3:0 gegen Suitunik, 2:1 gegen Zimbru. Zinn zeigte ebenfalls Stärke: 3:0 gegen Luzern, 4:0 gegen BATE. Beide Teams kamen mit Siegeshunger in die Partie. Das Unentschieden könnte für beide Seiten ein neutraler Ausgang sein, oder ein Fingerzeig darauf, dass der nächste Schritt schwerer wird, als es die letzten Ergebnisse vermuten ließen.