In der zweiten Runde der Primeira Liga besiegte Benfica Casa Pia mit 7:0 auf dem Estádio Municipal de Rio Maior. Die Gäste kontrollierten das Spiel von Anfang an und setzten sich deutlich durch. Die Partie endete mit einer klaren Differenz, die den Unterschied zwischen den Teams zeigte.
Die erste Chance nutzte G. Prestianni bereits in der dritten Minute, wobei der Treffer als Eigentor verbucht wurde. Rafa Silva erhöhte in der vierzehnten Minute, bevor V. Pavlidis nach der Pause dreimal traf — in der 47., 49. und 54. Minute. L. Ofori verschärfte in der 58. Minute das Ergebnis mit einem weiteren Eigentor, und J. Duran sorgte in der 61. Minute für den sechsten Treffer.
Wir hatten eine Ausgabe abgegeben: Sieg der Gäste, mit einer Einschätzung von 78 Prozent. Der Verlauf des Spiels bestätigte diese Vorhersage. Benfica stand tief und kompakt, während die Gastgeber kaum Mittel fanden, um das Spiel zu gestalten. Die hohe Abwehrkette wurde ausgehebelt, und die Gäste zückten nach der Pause mehrfach Gelb, um ihre Dominanz zu sichern.
K. Prieto, Gabi, V. Pavlidis, T. Araujo und Rafa Silva wurden in der 59. Minute ausgewechselt. S. Perez kam in der 64. Minute für einen gelben Karten-Empfang, E. Barrenechea folgte in der 67. Minute. H. Araujo, Rochinha und G. Sudakov wurden in der 77. bzw. 78. Minute eingewechselt. Kaly erhielt in der 79. und 90+3. Minute jeweils eine gelbe Karte und wurde in der 90+3. Minute nach einer roten Karte vom Platz gestellt.
Die Statistik spricht für sich: Benfica besaß 64 Prozent der Ballannahme und schuf fünf große Chancen, während Casa Pia nur eine große Chance erschuf. Die Gastgeber hatten 36 Prozent Besitz, null Schüsse auf Ziel und nur 0,12 erzielte Tore. Die Gäste hingegen landeten acht Schüsse auf Ziel und erreichten 3,04 erwartete Tore.
Die Tabelle zeigt nun: Benfica steht auf dem zweiten Platz mit zehn Punkten aus vier Spielen, Casa Pia liegt auf dem 18. Platz mit null Punkten. Die Gäste sind seit fünf Spielen ungeschlagen und haben den breiteren Kader. Casa Pia braucht die Punkte dringend, doch die Niederlage vertieft die Lücke im unteren Bereich.