Dynamo Tirana und Paphos trennten sich am Mittwochabend in der Playoff-Runde der UEFA Conference League mit einem Tor. Die Begegnung auf dem Elbasan-Arena-Rasen endete 1:1, und damit bleibt die Zukunft für beide Vereine offen. Und dann kam das, was die Gäste eigentlich erwartet hatten – nicht.
Die Szene drehte sich um den zentralen Akteur im Gastteam: David Luiz stand zweimal im Elfmeter, und beide Male scheiterte er. 37. Minute, erster Versuch – daneben. 38. Minute, zweiter Versuch – daneben. Interessant wird es, wenn ein Spieler so nah am Erfolg ist und dann nicht trifft. Zur Pause wurde er ausgewechselt.
Dynamo Tirana brachte es über die Zeit. In der 79. Minute traf D. Fadairo und gab dem Heimteam die Führung. Vier Minuten später folgte der Ausgleich – ein Elfmeter von Lele, der sich nicht abbringen ließ. Nebenbei zeigte das: Wer hier Punkte braucht, muss auch unter Druck treffen.
Die Statistik liest sich nach einem Match, in dem beide Seiten ihre Chancen hatten. Dynamo dominierte mit 123 Angriffen und 46 Prozent Ballbesitz, Paphos mit 102 Angriffen und 54 Prozent. Beide Teams schossen je vier Bälle ins Ziel. Dynamo traf häufiger, Paphos hatte mehr Versuche daneben.
Wir hatten auf einen Sieg der Gäste gesetzt – 48 Prozent Sicherheit. Der Matchplan änderte sich, als David Luiz vor der Pause verschoss. Und dann war klar: Kein Team steuerte hier bewusst auf ein Unentschieden zu, aber das Ergebnis passte zur Realität des Abends.
Die Playoff-Runde geht weiter. Wer in der nächsten Runde steht, entscheidet sich in der Rückrunde. Bis dahin bleibt alles möglich – und nichts ist entschieden.