Im Group Stage der USL Championship trafen El Paso Locomotive am Mittwochabend im Southwest University Park auf die Pittsburgh Riverhounds. Die Gastgeber setzten sich mit 2:1 durch, nachdem sie zuvor bereits mehrere Spiele gewonnen hatten. Der Sieg bedeutete für El Paso die Fortsetzung der guten Serie.
Erst in der 53. Minute fiel das erste Tor. R. Mertz nutzte eine Möglichkeit und brachte El Paso in Führung. Die Gäste hatten in der ersten Halbzeit noch keine nennenswerte Chance kreiert, während die Gastgeber bereits mehr Ballbesitz hatten. Interessant wird es dann, als Pittsburgh schnell reagierte.
Nur vier Minuten später glich E. Calvillo aus. Der Ausgleich kam überraschend schnell, und El Paso musste sich neu sortieren. Nebenbei fiel auf, dass Pittsburgh trotz weniger Ballbesitz gefährlicher wurde. Die Gäste erhöhten den Druck, während die Gastgeber Probleme bekamen, das Spiel zu kontrollieren.
Die Entscheidung fiel erst ganz am Ende. In der 90. Minute und drei Sekunden zog N. Dollenmayer den Siegtreffer für El Paso durch. Bis dahin hatte Pittsburgh mehr Effizienz gezeigt, aber die Gastgeber konnten den entscheidenden Moment nutzen. Der Treffer kam zur richtigen Zeit, als die Gäste müde wurden.
Die Statistik zeigt ein klares Bild: El Paso hatte 64 Prozent Besitz und 120 Angriffe, aber nur 27 Prozent Trefferquote. Pittsburgh war mit 75 Prozent Effizienz deutlich präziser, hatte aber weniger Möglichkeiten. Vier Schüsse auf Ziel bei El Paso standen drei bei den Gästen gegenüber. Viele Schüsse mit einem Tor mehr — die Chancen gingen bei El Paso zum Teil verloren.
In der Tabelle bedeutet das Ergebnis eine weitere Bestätigung für El Paso. Die Gastgeber liegen mit 40 Punkten auf dem ersten Platz nach 23 Spielen. Pittsburgh bleibt mit 34 Punkten auf Rang vier. Die Gastgeber gewannen damit ihr fünftes Spiel in Folge, nachdem sie zuvor bereits vier Siege in Serie gefeiert hatten.