Im Achtungsmatch der Bundesliga-Startrunde traf Mainz 05 auf Paderborn 07. Die Meva-Arena sah ein torloses Spiel, das am Ende mit 0:0 endete. Beide Teams blieben bei ihrem ersten Punkt aus der neuen Saison.
Die ersten wichtigen Signale kamen von der Schiedsrichterseite. In der 38. Minute sah Santiago Castaneda die gelbe Karte, eine Viertelstunde später folgte Mattes Hansen. Die Disziplin blieb insgesamt überschaubar, drei Verwarnungen reichten, um die Kontrolle zu zeigen.
Trainerwechsel bestimmten die zweite Halbzeit. Paderborn reagierte in der 67. Minute mit Stefano Marino. Mainz antwortete in der 68. Minute doppelt: Sheraldo Becker und Lee Jae-Sung kamen aufs Feld. Die Eingriffe sollten die Intensität verändern.
Interessant wird es bei den Zahlen. Mainz bekam 15 Schüsse ab, davon 4 aufs Tor. Paderborn landete 10 Versuche, keines traf den Pfosten oder die Latte. Die erwarteten Tore lagen bei 1,23 für die Hausherren und 0,73 für die Gäste. Viele Schüsse, aber keine Tore.
Nebenbei fiel die Ballverteilung. 461 Pässe für Mainz, 462 für Paderborn. Fast gleich viel, fast gleich viel Kontrolle. Die Ballbesitzverhältnisse bei 51 zu 49 Prozent bestätigten das Bild einer Partie ohne klare Dominanz.
Was bleibt, ist die Tabelle. Zehn Punkte für Mainz, elf für Paderborn — beide mit einem Punkt nach dem ersten Spiel. Ein Unentschieden bringt nichts weiter, aber es nimmt auch nichts weg. Der neue Anfang ist gesetzt.