Hertha Berlin und Heidenheim trafen am Samstag im Olympiastadion aufeinander, die Partie endete 4:1 für die Gastgeber. Es war der zweite Spieltag der Regular Season in der 2. Bundesliga. Die Berliner hatten zuvor bereits vier Spiele absolviert und lagen mit zwölf Punkten an der Tabellenspitze. Heidenheim war nach drei Siegen und einer Niederlage auf Platz drei gelandet.
Das Spiel begann mit hohem Tempo. Schon in der zweiten Minute erzielte S. Gronning die Führung, und drei Minuten später folgte das zweite Tor durch M. Winkler. Interessant wird es, als Heidenheim in der 35. Minute durch D. Zeefuik zum Anschlusstreffer kam. Nebenbei fiel auf, dass Patrick Mainka und Oualid Mhamdi jeweils eine Gelbe Karte sahen, bevor die Halbzeitpause kam.
Die zweite Hälfte begann mit einem Tausch an der Seitenlinie. In der 46. Minute wurden vier Spieler gleichzeitig ausgewechselt: P. Mainka, O. Mhamdi, A. Beck und M. Honsak. Heidenheim reagierte mit J. Schoppner, der in der 49. Minute den Ausgleich erzielte. Doch Hertha behielt die Kontrolle, S. Gouram und S. Gronning wurden in der 64. Minute eingewechselt, während M. Winkler nach 77 Minuten das Feld verließ.
Der Verlauf der Partie änderte sich in der 88. Minute, als Deyovaisio Zeefuik die rote Karte sah. Das Spiel war damit um eine Kraftquelle ärmer für die Berliner. In der 90. Minute nutzte O. Adewumi die Situation und erzielte den Endstand von 4:1. Julian Eitschberger erhielt zuvor bereits eine Gelbe Karte, und in der 83. Minute kam K. Sessa für ihn auf den Platz.
Die Statistik zeigt das Bild der Partie. Hertha kontrollierte mit 51 Prozent Ballbesitz und hatte 98 Angriffe gegen 90 der Gäste. Die Schussgenauigkeit lag bei 47 Prozent, während Heidenheim nur 27 Prozent erreichte. Die expected Goals von 2,04 standen denen der Gäste von 1,24 gegenüber. Hertha schuf vier große Chancen, Heidenham zwei. Die Schüsse auf das Tor verteilten sich auf 9 gegen 3.
Die Tabelle nach diesem Spiel bleibt unverändert. Hertha Berlin führt mit vier Punkten Vorsprung auf Heidenheim, das auf Platz drei bleibt. Beide Teams haben vier Spiele absolviert. Die Gastgeber haben alle vier Partien gewonnen, Heidenheim verlor einmal. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass drei Tore in der ersten Halbzeit den Grundstein für den Sieg legten.