Hull City und Aston Villa spielten am Samstag den dritten Spieltag der Premier League aus. Das Spiel endete 0:0, und damit ging die Negativserie der Gäste nicht zu Ende. Sie bleiben am Ende der Tabelle, während Hull City an die Spitze zurückkehrte.
Erst in der 39. Minute fiel eine Gelbe Karte, und zwar bei Semi Ajayi. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeber standen tief und kompakt. Villa kontrollierte den Ball, doch die Verteidigung organisierte sich, und interessant wird es, wenn man sieht, wie wenig daraus wurde.
In der zweiten Halbzeit drehten die Gäste den Druck hoch. Elliot Stroud und Lewie Coyle kamen für Hull City, Nobel Mendy und George Hemmings folgten. Aston Villa tauschte Emiliano Buendía, Ian Maatsen, Nicolas Jackson und Matty Cash ein. Und dann passierte wenig, was das Ergebnis hätte verändern können.
Die Statistik zeigt das Bild deutlich: Hull City hatte 26 Prozent Besitz, Aston Villa 74 Prozent. Die Gäste legten 694 Pässe vor, die Gastgeber 229. Hull City schoss viermal aufs Tor, Aston Villa nur einmal. Von zehn Schüssen im Strafraum kam ein Versuch auf das Ziel. Und das ist der Punkt, an dem man sieht, dass Zahlen allein den Match nicht erklären.
Hull City liegt jetzt auf dem zweiten Platz mit sieben Punkten nach drei Spielen. Aton Villa bleibt auf dem 18. Rang mit einem Punkt. Die Gastgeber beendeten damit eine ungewohnte Situation: Sie holten einen Punkt gegen einen Gegner, der nicht als Statist anreist, aber auch nicht als Favorit.