Indepediente Petrolero und Aurora beendeten ihr Spiel in der Apertura-13 der Primera División mit 1:1. Willie erzielte in der 16. Minute das Tor für die Heimmannschaft, M. Ortiz glich in der 79. Minute aus. Es war ein Match, das von zwei roten Karten geprägt war, und interessant wird es, wenn man betrachtet, wie beide Teams mit der Situation umgingen.
Willies Treffer kam nach einer Phase, in der Petrolero den Ball hielt. Die Gäste hatten mehr Besitz, aber die Heimmannschaft war treffsicherer. Nebenbei fiel auf, dass Petrolero trotz weniger Angriffe (68 gegenüber 138) präziser war. Willie nutzte die Situation, und dann war es 1:0 für die Gastgeber.
Die Roten Karten veränderten alles. G. Alvarez wurde in der 55. Minute vom Platz gestellt, L. Barro folgte in der 77. Minute. Petrolero spielte also lange mit einem Mann weniger, doch die Gäste konnten den Vorsprung nicht sichern. Die Abwehrkette wurde ausgehebelt, aber die Heimmannschaft verteidigte sich organisiert. Es war chancenlos für Aurora, den Sieg zu verwerten.
M. Ortiz' Tor in der 79. Minute kam, als Petrolero bereits zwei Spieler verloren hatte. Die Gäste drängten, doch die Heimmannschaft hielt stand. Dann glich Aurora aus, und interessant wird es nun: Petrolero musste mit neun Spielern den Punkt verteidigen. Die Quote ist gestiegen, als die Gäste mehr Angriffe starteten, aber die Heimmannschaft blieb gefasst.
Die Statistiken zeigen ein klares Bild. Aurora hatte 67 Prozent Ballbesitz und 556 Pässe, Petrolero nur 33 Prozent und 283 Pässe. Doch die Schüsse: 9 auf Ziel für Petrolero bei 56 Prozent Genauigkeit, Aurora traf nur 6 von 17 Schüssen. Viele Schüsse bei einem Tor — die Chancen gingen verloren. Petrolero war effizienter.
In der Tabelle bleibt Petrolero auf Platz 8 mit 25 Punkten nach 18 Spielen, Aurora auf Platz 5 mit 27 Punkten. Das Unentschieden beendet keine Negativserie, aber es verhindert einen weiteren Rückschlag. Die Gäste waren chancenlos in der Effizienz, und dann war es 1:1. Die Punkte sind geteilt, und das reicht für beide Seiten.