Am Montagabend unterlag Katar der Südkoreanischen Nationalmannschaft mit 0:3 im Rahmen der Asienmeisterschaft. Die Gäste setzten sich klar durch und beendeten damit die Negativserie der Gastgeber, die bereits zwei Niederlagen eingefahren hatte. Nebenbei zeigt der Verlauf, dass die Asiaten noch nicht gefunden haben, wie sie gegen technisch versierte Gegner bestehen können.
Südkorea stand vor dem Spiel auf dem zweiten Platz mit einem Sieg und drei Punkten aus einer Partie. Der Erfolg vertieft den Abstand zu den unteren Tabellenregionen. interesting wird es, wenn man die letzten Auftritte betrachtet: ein 3:1 gegen Chinese Taipei und ein 2:3 gegen Thailand. Der Sieg von Katar war chancenlos, die Koreaner machten den Deckel drauf.
Katar bleibt an der Tabellenspitze nicht weit hinten, aber die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Vier Spiele sind absolviert, null Siege, null Unentschieden, vier Niederlagen, null Punkte. interesting wird es, weil ein solches Fundament kaum Raum für Überraschungen lässt. Die Mannschaft spielte den Gegner an die Wand, konnte aber nicht einmal einen Treffer erzielen.
Die jüngste Vergangenheit der Gastgeber ist nicht gerade ermutigend. Am Freitag folgte ein 0:3 gegen Chinese Taipei, am Vortag ein 0:3 gegen Thailand. Und nun das dritte Mal in Folge eine Niederlage ohne eigenen Erfolg. Die hohe Abwehrkette wurde ausgehebelt, und der Torwart war chancenlos.
Südkorea hingegen hat gezeigt, dass es zwischen Sieg und Niederlage unterscheiden kann. Ein 3:1 und ein 2:3 in den letzten Partien deuten auf eine Mannschaft hin, die jederzeit einen Gang zulegen kann. Der Sieg in Katar bestätigt diese Tendenz. Die Fans trieben die Mannschaft nach vorn, und die Spieler warfen sich in jeden Ball.
Was die Tabelle betrifft, so bleibt die Situation bei Katar stabil, aber nicht positiv. Auf dem vierten Platz mit null Punkten nach zwei Spielen war wenig zu holen, und nach diesem Spiel ist die Lage noch schwieriger geworden. Südkorea hingegen festigt den zweiten Rang und baut seine Position aus. Der Unterschied liegt nicht nur im Ergebnis, sondern in der Entwicklung beider Teams.