Le Mans und Brestois teilen sich die Punkte in der MMArena
Am Freitagabend trafen Le Mans und Stade Brestois 29 in der Ligue 1 aufeinander. Das Spiel endete 2:2. Die Gastgeber zogen nach der Pause den gleichen Spielstand wieder heran, nachdem Brestois in der ersten Halbzeit die Führung übernommen hatte. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams exakt fünfzig Prozent Ballbesitz hatten.
Román Del Castillo eröffnete die Torschützenliste in der einunddreißigsten Minute für die Gäste. Ludovic Ajorque erhielt kurz vor der Pause eine Gelbe Karte. Dann kam es zu einer kurzen Phase, in der Dam Gueye die Partie kippte. In der fünfundvierzigsten Minute glich er aus, zwei Minuten später stellte er den Vorsprung der Gäste wieder her.
Interessant wird es, wenn man die Statistik betrachtet. Brestois schuf fünf große Chancen und hatte einen Expected-Goals-Wert von 2,72. Le Mans kam auf eine große Chance und 0,67. Die Gäste schossen siebzehn Mal auf das Tor, die Gastgeber fünfzehn Mal. Doch es ging nicht um die Anzahl der Schüsse, sondern darum, wer verwertete. Die Szene ging in die Überprüfung, aber alles blieb im Torbereich.
Louis Mafouta brachte Brestois in der fünfundfünfzigsten Minute erneut in Führung. Kamori Doumbia glich in der zweiundsechzigsten Minute aus. Danach kamen mehrere Wechsel. In der dreiundsechzigsten Minute wurden drei Spieler gleichzeitig ausgetauscht. In der einundsiebzigsten Minute folgte ein weiterer Tausch für Brestois, als Romain Del Castillo eingewechselt wurde.
Die Tabelle zeigt, dass die Gastgeber auf Platz dreizehn liegen. Zwei Spiele, eine Niederlage, eine Unentschieden, ein Punkt. Brestois steht auf Platz elf. Zwei Spiele, zwei Unentschieden, zwei Punkte. Die Gastgeber beendeten die Negativserie nicht, aber sie holten sich wenigstens einen Punkt. Die Gäste hingegen stehen hinten offen wie ein Scheunentor, wenn es um die Defensive geht.
Was bedeutet das Ergebnis? Beide Teams haben nach zwei Spieltagen noch keine Punkte aus dem Spiel gewonnen. Le Mans konnte die Defensivprobleme nicht lösen, Brestois zeigte Offensivstärke, aber die Abwehr ließ zu viel zu. Die Hitze bremste das Tempo in der Schlussphase, aber es gab keine dramatischen Wendungen mehr.