Los Angeles traf auf Querétaro im Achtelfinale der Copa de la Liga. Nach 120 Minuten stand es 1:1, im Elfmeterschießen siegten die Gastgeber mit 5:4. «Und dann» ging es in die Verlängerung, wo beide Teams je einen Treffer erzielten.
Die Partie begann mit Tempo. In der 12. Minute erzielte A. Avila für Querétaro die Führung, ein Kopfball nach einer Ecke. Los Angeles reagierte mit mehr Ballbesitz, 69 Prozent lagen am Ende, doch die Chancen blieben rar. «Nebenbei» fiel auf, dass die Gastgeber zwar 161 Angriffe starteten, aber nur fünf große Torchancen kreierten.
In der 57. Minute glich D. Bouanga aus, ein direkter Freistoß aus 25 Metern. Interessant wird es, wenn man die Torschüsse vergleicht: Los Angeles landete nur drei von elf Schüssen ins Ziel, Querétaro traf sechs von neun. Das Ergebnis entschied sich nicht durch Überlegenheit, sondern durch Präzision.
Die Verlängerung brachte kein Tor, bis ins Elfmeterschießen. Son Heung-Min traf als Erster für Los Angeles, D. Parra verschoss seinen Versuch. Querétaro nutzte alle fünf Versuche, doch die Gastgeber gewannen knapp. «So etwas», sagte niemand, «entscheidet sich in Sekunden.»
Die Gastgeber warten nun auf das Viertelfinale. Querétaro beendet die Saison mit einer Niederlage im Elfmeterschießen, trotz 55 Prozent Schusstrefferquote. Manchmal reicht mehr nicht.