Am Mittwochabend in Lyon endete das Champions-League-Play-off mit einem überraschenden Sieg von Fenerbahçe. Die Türken gewannen 2:1 vor dem Parc Olympique Lyonnais, wo die Gastgeber lange Zeit das Spiel kontrollierten. Interessant wird es, wie die Statistik diese Begegnung beschreibt.
Die Partie begann mit einem schnellen Aufschlag der Gäste. In der 24. Minute erzielte Vedat Muriqi das Führungstor für Fenerbahçe, nur vier Minuten später verdoppelte Archie Brown den Vorsprung. Nebenbei sorgte Milan Škrinić in der 32. Minute für eine Gelbe Karte, als er seinen Einsatz noch nicht optimal begann.
Der FC Lyon reagierte mit Druck und erhöhte den Druck. In der 61. Minute traf Malik Fofana zum Anschlusstreffer. Die Szene ging in die Überprüfung, als Loïc Openda in der 64. Minute ein Tor erzielte, das jedoch wegen Abseits nicht gezählt wurde. Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet.
Lyon dominierte den Ball mit 59 Prozent, doch die Effizienz fehlte. 123 erwartete Tore prognostizierten die Mathematik, tatsächlich blieben es nur elf. Fenerbahçe hingegen nutzte seine Chancen präziser: 159 erwartete Tore, sieben Treffer auf Ziel. Der Gast ging die Kräfte aus, als Khabib Boudache in der 71. Minute ebenfalls wegen Abseits enttäuscht wurde.
Die Statistiken zeigen ein klares Bild: Lyon brachte 110 Angriffe, Fenerbahçe 77. Doch die Qualität entschied über den Sieg. Beide Teams gewannen je 31 Luftduelle und sicherten 30mal das Spiel durch Clearances. Die Schüsse traf Lyon siebenmal außerhalb des Strafraums, die Gäste viermal.
Am Ende stand Fenerbahçe als Sieger da, nachdem sie in der letzten Phase die Nerven bewahrten. Der FC Lyon verpasste den Einzug in die Gruppenphase, obwohl sie den Gegner an die Wand spielten. Es bleibt zu sehen, wie beide Teams mit dem Ergebnis umgehen.