Modena und Avellino trafen am 6. September im Stadion Alberto Braglia aufeinander. Die Partie endete 0:1 für die Gäste aus Avellino. Der einzige Treffer fiel bereits in der achten Minute durch Michele Besaggio. Nebenbei: Beide Teams lagen vor dem Spiel punktgleich auf den Plätzen vier und fünf der Tabelle.
Modena kontrollierte das Geschehen von Anfang an. 62 Prozent Ballbesitz, 109 Angriffe, 42 Crosses — die Zahlen sprechen für sich. Interessant wird es aber bei der Umsetzung. Von 30 Schüssen trafen nur 10 ins Tor, davon reichte es zu keinem Treffer. Der gegnerische Torhüter parierte elfmal, Davon zehn Mal gegen Avellino.
Avellino verteidigte tief und nutzte die wenigen Momente. Zwei große Chancen wurden kreiert — genau wie bei den Gastgebern. Aber während Modena nach Ballverlust schnell zurückfiel, organisierte sich Avellino defensiv. 35 Clearances, 11 erfolgreiche Tackles, vier Interceptions. Der Gegner bekam den Ball, Avellino nahm ihn zurück.
Die Statistiken zeigen ein Bild, das sich nicht sofort erklärt. 495 Pässe von Modena, davon 423 in der gegnerischen Hälfte. 35 Key Passes, 194 in das letzte Drittel. Und trotzdem: ein Treffer für die andere Seite. 20 Schüsse daneben, 13 blockiert, 24 aus der Box. Die Chancen gingen verloren. Und dann fiel der entscheidende Moment für Avellino.
Für Modena bedeutet die Niederlage das Ende einer Serie. Die letzten vier Spiele waren erfolgreich: 3:0 gegen Cremonese, 2:1 gegen Benevento, 1:0 gegen Trento. Jetzt steht man weiterhin auf Platz vier, aber die Punktezahl ändert sich nur für den Gegner. Avellino holt mit dem Sieg sechs Punkte und bleibt auf Rang fünf — punktgleich, aber mit einem Tor mehr Unterschied.