Montreal Impact und New England Revolution trennten sich in der 18. Runde der Major League Soccer am 1. August mit 2:2. Das Spiel endete in der regulären Saison, und beide Mannschaften blieben mit je zwei Punkten zurück. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie die Punkte zustande kamen.
In der 30. Minute verwandelte C. Gil einen Strafstoß für Montreal, zwei Minuten später glich D. Turgeman aus. Die Gastgeber hatten den Anschlusstreffer nicht lange auf sich warten lassen, doch nebenbei fiel S. Breza in der 36. Minute mit einer Gelben Karte auf. Das Gleichgewicht hielt nur kurze Zeit.
Die zweite Halbzeit begann mit einem Wechsel von M. Longstaff in der 46. Minute. In der 52. Minute traf B. Vera für Montreal, doch und dann sorgte P. Owusu in der 59. Minute für die erneute Angleichung. Die Gäste verwerteten ihre Chancen, während die Gastgeber trotz mehrerer Versuche nicht entschieden.
Es folgten mehrere Auswechselungen: M. Zambrano (56.), D. Rios (71.), M. Polster (73.), V. Loturi (85.) und P. Miller (86.). Niemand brachte mehr als ein Tor. Das Spiel endete unverändert, und die Statistiken bestätigten den Eindruck.
Montreal dominierte mit 46 Prozent Ballbesitz, doch die Gäste schufen mit 4,13 Expected Goals deutlich mehr. New England hatte 92 Angriffe, Montreal 77. Die Gäste trafen fünfmal aufs Ziel, die Gastgeber achtmal. Zwei Tore bei Montreal, zwei bei den Besuchern — und dann bleibt nur die Frage, wo die Chancen liegen blieben.
In der Tabelle bleibt der Abstand: New England liegt dritter mit 40 Punkten nach 24 Spielen, Montreal auf dem 15. Platz mit 21 Punkten. Das Remis ändert nichts an der Klassifizierung, aber es zeigt, dass auch die Tabellenunteren punkten können.