Im ersten Spiel der Regular Season der Eredivisie setzte sich Telstar bei NEC Nijmegen mit 2:1 durch. Der Gast aus dem Norden der Niederlande führte von der ersten Minute an und hielt den Vorsprung bis zum Ende, obwohl die Gastgeber den Großteil des Spiels dominierten. Die Tabelle zeigt nach fünf Spieltagen, dass NEC auf Platz 9 mit sieben Punkten steht, Telstar liegt mit vier Punkten auf Rang 14.
Der Matchverlauf begann mit einem ungewöhnlichen Moment. In der ersten Minute traf P. Brouwer für Telstar und sorgte für eine Situation, die sich später als entscheidend erweisen sollte. NEC suchte nach Ausgleich, doch in der 24. Minute verdoppelte R. Mendes die Führung. Und dann begann das Spiel, wie man es von NEC gewohnt ist: viele Bälle, viele Angriffe, wenig Sicherheit.
Die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache. NEC besaß 71 Prozent der Ballannahme, absolvierte 140 Angriffe und erzielte 2,15 Expected Goals. Telstar kam auf 29 Prozent Ballbesitz, 56 Angriffe und 1,66 Expected Goals. Vier Schüsse auf Ziel bei NEC, drei bei Telstar. Die Treffsicherheit der Gäste lag bei 38 Prozent, die der Gastgeber bei 15 Prozent. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie wenig aus den Chancen wurde.
Erst in der 83. Minute gelang NEC der Anschlusstreffer durch K. Sierhuis. Bis dahin hatten die Gastgeber 13 Ecken gewonnen, 46 Flanken gespielt und 254 Pässe in das gegnerische Drittel gespielt. Telstar verteidigte sich mit 49 Clears und neun erfolgreichen Tackeln. Der Unterschied lag weniger in der Qualität der Abschlüsse als in der Effizienz der Gäste.
Die Umstellungen kamen bei beiden Seiten in der zweiten Halbzeit. D. Nejasmic brachte NEC in der 46. Minute frische Impulse, während Telstar mit der 55. Minute durch R. Mendes reagierte. In der 64. Minute kamen bei NEC sowohl S. Hetli als auch T. Chery für die Partie. Die Kartenverteilungen zeigten eine gewisse Unruhe: drei Gelbe für Telstar, zwei für NEC.
Was das Ergebnis bedeutet, liegt auf der Hand. NEC bleibt mit sieben Punkten auf Platz 9, Telstar rückt mit vier Punkten auf Platz 14. Die Gäste beendeten keine Negativserie, aber sie zeigten, dass sie gegen starke Gegner Punkte holen können. Die Gastgeber werden sich teuer verkaufen — mit solchen Statistiken und einem solchen Ergebnis.