Am Mittwochabend traf Phönix Rising im Group Stage der USL auf Colorado Springs. Das Spiel endete 3:1 für die Heimmannschaft, die damit ihre Serie von zwei Niederlagen unterbrach.
Die erste Chance entschied sich in der 35. Minute, als I. Sacko für die Gäste traf. Die Heimmannschaft reagierte nicht sofort, sondern baute ihre Struktur weiter auf. Nebenbei fiel G. Rivera in der 27. Minute auf, weil er zu häufig in Zweikämpfe ging. Die Szene ging in die Überprüfung, als D. Lacroix in der 44. Minute die zweite gelbe Karte sah.
In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit glich A. Perez aus. 45+2 Minuten, und das Spiel war wieder offen. Interessant wird es, wenn man sieht, wie die Heimmannschaft zur Pause das System änderte. Sie kamen nie in die Zweikämpfe, aber sie kamen nie aus der Ballbesitzsituation heraus.
Die zweite Halbzeit begann mit drei Auswechslungen für Phönix Rising in der 62. Minute. G. Rivera wurde durch B. Jamison ersetzt, C. Dennis kam für einen anderen Spieler. In der 63. Minute folgte F. Daroma. Die Gäste wechselten erst in der 77. Minute, als D. Badji für einen anderen Spieler kam.
Der entscheidende Moment kam in der 72. Minute, als M. Mahoney ein Eigentor erzielte. Die Heimmannschaft warf alles nach vorn, und in der 90+1. Minute fand G. Studenhofft die Lücke. Das Derby mit eigener Rechnung endete mit einem klaren Ergebnis.
Die Statistiken zeigen ein Bild, das nicht immer zur Wirkung passt. Phönix Rising hatte 44 Prozent Ballbesitz, aber 50 Schüsse auf das Tor. Colorado Springs kontrollierte mit 56 Prozent, doch die Schussgenauigkeit lag bei nur 13 Prozent. Viele Schüsse mit einem Tor — die Chancen gingen verloren.
Die Tabelle ändert sich nur am Rand. Phönix Rising bleibt auf dem 10. Platz mit 29 Punkten aus 22 Spielen. Colorado Springs sitzt auf dem 6. Platz mit 34 Punkten aus 23 Spielen. Der Unterschied von fünf Punkten bleibt bestehen, und die Heimmannschaft hat nun wieder die Möglichkeit, nach oben zu schauen.