In der achten Runde der zweiten bulgarischen Liga setzte sich Ludogorets II am Montagabend mit 3:0 bei Pirin Blagoevgrad durch. Der Auswärtssieg ist umso bemerkenswerter, weil die Gastgeber mit 55 Prozent Ballbesitz die Initiative hatten. «und dann» zeigte sich, dass Besitz nicht alles ist.
Das Spiel begann offen. In der fünften Minute erzielte Ludogorets II die Führung, ohne dass der Ballwechsel besonders auffällig war. Pirin reagierte nicht, und der Abstand wuchs. «interessant wird es», wenn man sieht, wie die Heimmannschaft auf den Rückstand reagierte.
Zwischen der elften und der fünften Minute kamen drei Gelbe Karten für Pirin zusammen. In der 45. Minute folgte eine weitere Verwarnung, und kurz darauf, in der ersten Minute der Nachspielzeit, erhöhte Ludogorets II auf 2:0. «nebenbei» fiel auf, dass Pirin die Halbzeitpause ohne Kompensation einnahm.
Der dritte Treffer fiel erst in der 88. Minute. Damals wurde klar, dass das Spiel für Pirin bereits entschieden war. Die Heimmannschaft kämpfte, aber die Effizienz fehlte. «und dann» kam es so weit, dass der Gegner den Vorteil ausspielte.
Die Statistik zeigt ein Paradoxon. Pirin hatte 3 Treffer auf das Tor und 4 daneben, Ludogorets II 4 auf das Tor und 6 daneben. Bei 55 Prozent Ballbesitz für die Gastgeber bedeutet das: Sie schufen mehr, aber die Gäste trafen präziser. «interessant wird es», wenn man bedenkt, dass Pirin 7 Niederlagen in Folge hat.
Für die Tabelle bedeutet das Ergebnis wenig Bewegung. Pirin bleibt auf dem 18. Platz mit 0 Punkten nach 7 Partien. Ludogorets II rückt nicht auf, liegt weiter auf Platz 14 mit 8 Punkten. «und dann» bleibt die untere Hälfte der Liga ein Kampf um das Überleben.