Am Freitagabend trafen Pisa und Virtus Entella aufeinander, und die Gäste kehren mit einem 1:4-Sieg nach Hause zurück. Das Spiel fand in der Arena Garilardi statt, und es war die vierte Runde der regulären Saison in der Serie B. Pisa ging früh in Führung, aber dann änderte sich alles.
Bernat Guiu nutzte die ersten Minuten und erzielte in der zweiten Minute das 1:0. Interessant wird es, wenn man die Balance betrachtet: Pisa besaß die Hälfte des Balls, aber Entella war effizienter. Luigi Cuppone glich in der 32. Minute aus, und dann kam die rote Karte. Mehdi Léris wurde in der 35. Minute vom Platz gestellt, und plötzlich stand Pisa zu zehnt da.
Die Halbzeitpause brachte vier Wechsel bei beiden Teams, und in der 45. Minute ging es weiter. Andrea Franzoni nutzte die Überzahl und traf in der 45+2. Minute zum 1:2. Omar Correia sorgte in der 73. Minute für das 2:2, aber M Tirelli bestätigte in der 80. Minute den 2:3-Führungsvorsprung der Gäste. Nebenbei fiel auf, dass Pisa mehr Angriffe startete, aber Entella die entscheidenden Momente erwischt hat.
Die Statistik zeigt ein interessantes Bild. Pisa hatte 101 Angriffe und sechs Trefferversuche aufs Tor, Entella 93 Angriffe und vier Trefferversuche. Der Unterschied liegt in der Effizienz: Entella brauchte weniger Chancen, um drei Tore zu erzielen. Der Pisaner Torwart hatte null gehalten, der Entella-Torwart fünf Mal.
In der Tabelle bleibt Pisa auf dem siebten Platz mit sechs Punkten nach vier Spielen. Entella liegt auf dem zwölften Platz mit vier Punkten, aber der Sieg beendet eine Serie von zwei Niederlagen hintereinander. Pisa hatte zuvor gegen Juventus Stabia und Catanzaro gewonnen, aber die rote Karte und die Umstellung waren zu viel. Der Unterschied zwischen den Mannschaften zeigt sich nicht in der Ballkontrolle, sondern in der Umsetzung.