Am Freitagabend siegte Pittsburgh Riverhounds gegen Charleston Battery mit 3:1 im USL-Meisterschafts-Gruppenspiel auf dem FNB-Stadium. Die Gastgeber setzten sich trotz geringerer Ballbesitzzeit durch, weil sie ihre wenigen Chancen nutzten. Nebenbei zeigt sich: possession allein entscheidet nichts.
T. Amann eröffnete in der 2. Minute, D. Griffin und D. Martinez folgten in der ersten Halbzeit. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie Charleston den Ball hatte, aber nicht zum Abschluss kam. In der 61. Minute traf V. Souza für die Gäste, doch der Anschluss blieb. Die roten Karten kamen später — D. Martinez in der 81. Minute.
Die Statistiken bestätigen den Unterschied. Pittsburgh besaß 28 Prozent der Zeit, Charleston 72 Prozent. Aber die Gäste schufen keine großen Chancen, während die Gastgeber drei generierten. Fünf Schüsse ins Tor bei 56 Prozent Trefferquote — das ist Effizienz. 132 Angriffe gegen drei große Gelegenheiten: interessant wird es, wenn man sieht, wo die Ballverluste passierten.
Pittsburgh liegt mit 35 Punkten auf dem vierten Platz nach 24 Spielen. Charleston hat 39 Punkte nach 23 Partien und führt die Tabelle an. Der Sieg verlängert keine Serie, aber er unterbricht die Tendenz, in wichtigen Momenten schwach zu sein. Die Gastgeber zeigten, dass sie im Aufwind sind, wenn es darauf ankommt.