Rot-Weiß Essen hat im Achtelfinal der DFB-Pokalsaison 2026/27 den Zweitligisten St. Pauli mit 2:0 besiegt. Das Spiel fand am 23. August 2026 auf dem Stadion an der Hafenstraße statt. Die Gastgeber gingen durch zwei Treffer in der ersten Halbzeit und einem zweiten nach der Pause als Sieger vom Platz.
Die 36. Minute brachte die Entscheidung. M. Janssen nutzte eine Chance und brachte die Ecke gefährlich vors Tor, wo sein Kopfball ins Netz ging. Nebenbei fiel auf, dass St. Pauli in dieser Phase bereits einen Spieler in der gelben Karte hatte — A. Pyrka war in der 27. Minute verwarnt worden. Rot-Weiß Essen baute den Vorsprung nach der Pause aus.
In der 53. Minute fiel der zweite Treffer. S. Telalovic traf zum 2:0. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie St. Pauli auf den Rückstand reagierte. Die Gäste übernahmen das Spiel, brachten aber wenig Gefahr. Telalovic selbst wurde in der 77. Minute ebenfalls verwarnt, der Konflikt wurde öffentlich, ohne dass sich das Ergebnis änderte.
Die Statistik zeigt ein Bild, das nicht immer dem Spielbild entsprach. St. Pauli hielt 61 Prozent Ballbesitz und spielte 431 Pässe, während Rot-Weiß Essen mit 264 Pässen auskam. Doch die Gäste schufen mehr Torchancen. 3 Big Chances wurden von den Hosts generiert, St. Pauli kam auf 2. Die Schüsse: 14 für Essen, davon 7 im Ziel, 7 für St. Pauli, davon 2 im Ziel.
Erwartete Tore bestätigten den Eindruck: 1.92 für Rot-Weiß Essen, 1.41 für St. Pauli. Viele Schüsse mit einem Tor — das bedeutet, dass Chancen vergeblich gingen. Die Gäste hatten mehr Angriffe (102 gegen 81), aber weniger Effektivität.
Die Begegnung endete mit zahlreichen Wechseln. St. Pauli brachte in der 65. Minute zwei Spieler gleichzeitig, Rot-Weiß Essen reagierte ähnlich. M. Mathisen von St. Pauli erhielt in der 91. Minute die letzte Verwarnung des Spiels. Vier Gelbe Karten insgesamt — keine Rote.
Für Rot-Weiß Essen bedeutet der Sieg den Einzug ins Viertelfinale. St. Pauli scheidet aus dem Pokalwettbewerb aus. Die Gastgeber haben in dieser Saison bereits gegen stärkere Gegner gespielt — gegen Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach — und nun gegen einen Zweitligisten gewonnen.