Rubin gewinnt im Elfmeterschießen gegen Spartak Moskau
Rubin und Spartak Moskau trennten sich im Cup nach 120 Minuten unentschieden mit 1:1, bevor Rubin das Elfmeterschießen für sich entschied. Interessant wird es erst nach der Verlängerung, als beide Teams jeweils fünf Treffer verwandelten und ein Elfmeter daneben ging. Die Partie endete erst nach fünf Durchgängen, als der letzte Ball im Netz landete und Rubin die Runde erreichte.
Die Gastgeber gingen früh in Führung: J. Siwe traf in der elften Minute zum 1:0. Nebenbei fiel I. Vujacic bereits in der sechsten Minute wegen einer gelben Karte auf. Spartak reagierte auf der Bank und brachte V. Saus, R. Zobnin und I. Sorokin zur Halbzeit ins Spiel. Die Gäste kamen jedoch nicht gleich gefährlich vor das Tor.
In der zweiten Halbzeit glich Spartak aus. M. Ugalde erzielte in der 62. Minute den Anschlusstreffer. Und dann kam es zu einem Wechselsturm: D. Denisov, D. Prutsev, U. Iwu und I. Rozhkov wurden eingewechselt. Die Partie wurde zunehmend zerfahren, mehrere gelbe Karten zeugten von der Anspannung. E. Teslenko erhielt in der 92. Minute die letzte Vorwarnung.
Das Elfmeterschießen verlief dramatisch. Beide Teams verwandelten zunächst ihre Versuche, bis ein Schuss von Spartak in der zweiten Runde daneben ging. Rubin führte kurzzeitig, doch die Gäste glichen aus. In den vierten und fünften Durchgängen traf jeder Elfmeter. Erst der letzte Versuch entschied: Rubin gewann 6:5.
Die Statistik zeigt ein Bild, das nicht ganz zur Ergebnisformel passte. Rubin hatte mit 43 Prozent Ballbesitz weniger Kontrolle, schoss aber fünfmal auf Ziel und traf zweimal. Spartak dominierte mit 57 Prozent, doch nur zwei Schüsse gingen ins Tor. Das Verhältnis ist zerrüttet zwischen Kontrolle und Effizienz.
Das Ergebnis bedeutet: Rubin beendet eine Serie von zwei Unentschieden und steht mit einem Bein in der nächsten Runde. Spartak verpasst den Einzug trotz besserer Gesamtleistung. Die Szene ging in die Überprüfung – nicht im Videobereich, sondern in der Bewertung der eigenen Stärke.