Sochaux und Gangant trafen am Donnerstagabend im Stade Bonaal aufeinander, und die Gastgeber gewannen 1:0 in der dritten Runde der Ligue 2. Das Tor fiel bereits in der 14. Minute, als B. Fofana den Ball im Netz landete. Interessant wird es, wenn man sich ansieht, was danach geschah.
Samy Baghdadi verschoss in der 20. Minute einen Elfmeter, und nebenbei zeigte Adrián Ortolá eine gelbe Karte. Das war der Moment, in dem sich die Partie drehte: Gangant kontrollierte den Ball, Sochaux verteidigte. Der verpasste Elfmeter entschied mehr als alle Angriffe danach.
Gangant dominierte mit 67 Prozent Ballbesitz und 127 Angriffen, doch die Statistik täuscht. Sochaux brauchte nur 74 Angriffe und verwandelte zwei große Chancen in ein Tor. Die Gäste hatten sechs Schüsse auf Ziel, aber keinen Treffer. Der verpasste Elfmeter blieb der einzige wirkliche Fehler der Gastgeber — und der entscheidende Moment.
In der zweiten Halbzeit wurden viele Spieler gewechselt, und die Karten häuften sich. Dylan Louiserre, Albin Demouchy, Jasser Chamakh — alle erhielten gelbe Karten. Sochaux spielte tief, Gangant suchte nach dem Ausgleich und fand ihn nicht. Die Gäste verloren die Nerven, als nichts mehr kommen wollte.
Sochaux steht damit auf dem neunten Tabellenplatz mit sechs Punkten nach fünf Spielen. Gangant bleibt auf Rang zwölf mit vier Punkten aus vier Partien. Der Sieg ändert wenig an der Tabelle, aber er beendet eine Serie ohne Punkte für die Gastgeber.