Greimo traf am Sonntag in der Série A auf Palmeiras und endete ohne Treffer. Die Gastgeber blieben in der 28. Runde punktgleich mit ihrem Gegner — beide Teams hatten bis dahin bereits 27 Partien absolviert. Das Ergebnis änderte an der Tabelle wenig: Greimo blieb auf Rang 17 mit 27 Punkten, Palmeiras festigte den zweiten Platz mit 56 Zählern.
Erst in der 33. Minute fiel die erste gelbe Karte, Agustin Giay musste ins Rote Kartenbuch schauen. vier Minuten später folgte Erick Noriega. Dann wurde es stiller — bis zur Pause wurde Noriega für die 45. Minute ausgewechselt. Nebenbei fiel auf, dass beide Seiten früh mit Disziplinproblemen kämpften.
Und dann kam die zweite Hälfte. In der 64. Minute sah João Pedro Gelb, Carlos Vinícius folgte in der 67. Minute. Interessant wird es bei den Auswechslungen: Cristian Pavón kam für Greimo in der 68. Minute, Francis Amuzu in der 69. Minute. Palmeiras reagierte ebenfalls — Gustavo Martins erhielt in der 69. Minute seine Karte. Vitor Roque und Jhon Arias wurden in der 72. Minute eingewechselt.
Die Kartelei dauerte an. Alexander Barboza (73.), Joaquín Piquerez (77.), Lucas Evangelista (79.) — alle drei mussten ihre Strafkarte entgegennehmen. Andreas Pereira und Joaquín Piquerez wurden in der 79. Minute für Palmeiras getauscht. Ramon Sosa (88.) und Pedro Gabriel (89.) vervollständigten die Liste der Gelben. Insgesamt landeten beide Teams bei fünf Karten pro Seite.
Statistisch gesehen dominierte Palmeiras — 72 Prozent Ballbesitz, 610 Pässe gegenüber 236 bei Greimo. Doch die Zahlen täuschen. Palmeiras schoss 13 Mal daneben, Greimo nur zweimal. Die erwarteten Tore: 2,49 für die Gäste, 0,97 für die Gastgeber. Viele Schüsse, wenig Gefahr — das ist das Problem der Abwehr von Greimo.
Was das bedeutet? Palmeiras bleibt in Reichweite der Tabellenführung, Greimo sackt weiter ab. Der letzte Test für beide Mannschaften — keine der beiden konnte den anderen überzeugen. Wir hatten auf einen Sieg der Gäste gesetzt, die Sicherheit lag bei 40 Prozent. Aber der Match war nicht so, wie wir dachten — zu wenig klare Chancen, zu viele Unterbrechungen, zu wenig Entscheidungsmomente. Das war kein Spiel, das jemanden überraschte.