Guarabira und Aurora trafen am Dienstag in der Apertura der Primera División aufeinander. Die Gastgeber gewannen 3:1. Mit dem Ergebnis verbesserten sie sich in der Tabelle und beendeten eine Serie aus fünf Spielen ohne Sieg.
Der Start war klar. Carlos Anez traf in der vierten Minute, Makerlo Tellez folgte in der achten. Interessant wird es, als Aurora nach der Pause die Initiative übernahm. Doch Alan Miguel Terrazas Castro nutzte einen Elfmeter in der 45. Minute und Gustavo Peredo erhöhte in der 52. Minute. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste zwar mehr Ballbesitz hatten, aber nicht konsequent enough in der Strafraumzone agierten.
Die Auswechslungen begannen nach der Halbzeit. Tellez und Chavez wurden in der 53. und 54. Minute gebracht. Peredo fiel in der 62. Minute aus. Aurora wechselte in der 65. Minute gleich fünf Spieler durch. Parada und Maciel erhielten gelbe Karten, Vaca, Gil und Huayhuata ebenfalls. Die Disziplin blieb fragil.
Die Statistiken zeigen ein Bild mit Widersprüchen. Aurora kontrollierte mit 59 Prozent den Ball, Guarabira mit 41. Die Gäste absolvierten 110 Angriffe, die Gastgeber 55. Doch die Effizienz war unterschiedlich. Guarabira erzielte drei Tore aus neun Schüssen im Strafraum. Aurora schoss achtmal daneben und traf viermal. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass beide Teams jeweils eine Großchance kreierten.
Die Tabelle vor dem Spiel war eng. Aurora lag auf Platz fünf mit 30 Punkten, Guarabira auf Platz sechs mit 29 Punkten. Der Sieg verschiebt die Reihenfolge nicht, aber er beendet eine negative Tendenz. Die Gastgeber hatten in den letzten fünf Spielen nur ein Unentschieden erreicht. Die Gäste waren seit acht Spielen ungeschlagen.
Wir hatten einen Sieg der Gastgeber vorhergesagt, mit 50 Prozent Sicherheit. Es kam so, wie wir dachten. Guarabira nutzte die frühen Treffer und ließ sich durch den Ballbesitz der Gegner nicht verunsichern. Die Szene ging in die Überprüfung, als der Elfmeter gegeben wurde. Aber der Moment zählte. Und dann war das Spiel entschieden.