Bei den Asienspielen in Hangzhou endete das Spiel zwischen Iran und Südkorea am 22. September mit dem Ergebnis von 26:26. Die Gastgeber lagen nach der Niederlage gegen Bahrain und dem Unentschieden gegen Kuwait unter Druck, die Gäste kamen mit einem Sieg über Kuvait. Nebenbei zeigte sich, dass beide Mannschaften in dieser Vorrunde noch nicht ihre beste Form gefunden haben.
Der Iran steht nun nach drei Spielen auf dem vierten Platz mit einem Punkt — nach zwei Niederlagen und einem Unentschieden bleibt die Bilanz ärmlich. Südkorea hält sich mit drei Punkten auf Rang drei, nachdem der Sieg gegen Kuvait durch dieses Remis gebremst wurde. Und dann fiel auf, dass beide Teams ähnlich agierten: offen, aber ohne klare Führung.
Die letzten Begegnungen der Gastgeber liefen nicht besser: 20:34 gegen Bahrain, 24:26 gegen Kuvait, dazu frühere Niederlagen gegen Jordanien und China. Südkorea hatte am selben Tag 26:23 gewonnen, zuvor 31:32 gegen Saudi-Arabien verloren. Interessant wird es, wenn man vergleicht, wie nah beide Seiten am Sieg dran waren — in beiden Fällen reichte es nicht.
Was die Tabelle bewegt, ist weniger das Ergebnis selbst als die Erkenntnis: die Gastgeber müssen zu Hause liefern, aber die Tore kamen nicht. Südkorea reist nicht als Statist an, doch auch hier fehlte der entscheidende Schwung. Die Quote hat sich kaum bewegt — beide Teams bleiben in der unteren Tabellenhälfte.