Karviná gewann am Freitagabend in der neuntligistischen Runde der FNL mit 3:2 gegen Hanačka. Das Spiel endete nach einer engen Partie, in der die Gastgeber erst in der Schlussphase unter Druck gerieten, als Zdeněk Toman in der 88. Minute den Ausgleichstreffer erzielte.
Alexander Kronus eröffnete bereits in der 23. Minute die Bilanz. Er nutzte eine Lücke im defensiven Verbund von Hanačka und schob den Ball ungestört ins Netz. Die Gäste reagierten mit mehr Phasenbesitz, konnten aber den Vorsprung nicht sofort gefährden. Nebenbei fiel auf, dass Karviná im Defensivverband kompakter stand als in den vergangenen Spielen.
In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild. Tomas Korycan glich in der 56. Minute aus, nachdem ein Freistoß über die Abwehrreihe von Karviná glitt. Der Treffer sorgte für eine Wende, und die Gastgeber nahmen das Spiel wieder auf. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie wenig Zeit zwischen den Ereignissen verging.
Kronus kehrte in der 76. Minute zurück. Er setzte sich gegen den Gegenspieler durch und stellte den Vorsprung wieder her. Hanačka ließ nicht locker und drängte nach vorne. In der 88. Minute gelang Zdeněk Toman der Anschlusstreffer, doch Karviná hielt stand. Die Szene ging in die Überprüfung, doch der Schiedsrichter bestätigte den Treffer.
Die Statistik zeigt ein ähnliches Bild wie das Spiel selbst. Karviná hatte mit 80 Angriffen nur wenig mehr als die 77 der Gäste. Bei den Torschüssen auf das Tor war der Unterschied deutlicher: acht gegen fünf. Die Ballbesitzverteilung lag bei 49 zu 51 Prozent, was für ein ausgeglichenes Spiel spricht.
Und dann bleibt die Frage, was das Ergebnis für die Zukunft bedeutet. Karviná steht nach dieser Partie auf einem Platz in der Tabelle, der durch den Sieg an Bedeutung gewinnt. Die letzten Spiele der Gastgeber waren nicht durchweg positiv, doch heute reichte es. Hanačka verpasste die Chance, den Anschluss zu halten.