Am Samstagabend traf Sturm Graz auf LASK Linz in der sechsten Runde der Bundesliga. Das Spiel endete 2:1 für die Heimmannschaft in der Merkur Arena. Sturm Graz hat sich mit dem Sieg von der Tabellenmitte entfernt, während LASK Linz weiterhin an der Spitze steht.
Der erste nennenswerte Vorfall ereignete sich bereits in der 13. Minute, als ein verwerteter Elfmeter von George Bello per VAR annulliert wurde. Knapp eine halbe Stunde später ging Sturm Graz in Führung. Gizo Mamageishvili traf in der 34. Minute. LASK Linz reagierte schnell und glich durch Krystof Danek in der 45. Minute nach der halben Zeit aus. und dann änderte sich das Bild nach der Pause. Oumar Diakité schlug in der 50. Minute zurück. Die Gastgeber hielten die Nerven, während die Gäste mit zahlreichen Chancen nicht konsequent genug waren.
Die Statistik zeigt ein klares Bild: LASK Linz kontrollierte den Ball mit 66 Prozent, doch die Quote ist gestiegen bei Sturm Graz. Die Heimmannschaft hatte 7 Treffer auf das Tor, davon 5 ins Ziel. LASK Linz scheiterte bei 16 Versuchen außerhalb des Rahmens und nur 4 auf Ziel. interessant wird es bei den Chancen: Sturm Graz schuf 7 große Möglichkeiten, die Gäste nur 5. Der entscheidende Moment kam in der 90. Minute, als Otar Kiteishvili einen Elfmeter verschoss.
Die Platzverweise blieben aus, doch die Disziplin war auf beiden Seiten gefordert. Sturm Graz erhielt drei Gelbe Karten, LASK Linz ebenfalls. In der 60. Minutewechselten beide Seiten mehrere Spieler aus. Krystof Danek und Christoph Lang wurden für LASK Linz gebracht, während bei Sturm Graz Seedy Jatta, Gizo Mamageishvili und Simon Seidl ersetzt wurden. Der Matchwinner Diakité blieb auf dem Feld.
Sturm Graz liegt nun auf dem vierten Tabellenplatz mit elf Punkten nach sechs Partien. LASK Linz führt mit fünf Siegen und 15 Punkten. nebenbei war unsere Vorhersage ein Sieg der Gäste, aber der Verlauf sah anders aus. Was den Unterschied machte, war die Effizienz in entscheidenden Momenten. Sturm Graz nutzte seine Gelegenheiten, LASK Linz nicht.