Waldhof Mannheim und Preußen Münster trafen am Sonntag im Karl-Benz-Stadion aufeinander. Das Spiel endete 2:0 für die Gastgeber. Julian Rieckmann traf in der neunten Minute, Francisco Fumaça de Mascarenhas da Costa Pessoa folgte in der 87. Minute.
Der frühe Treffer gab den Ton vor. Rieckmann nutzte eine Gelegenheit, bevor sich die Gäste richtig einfinden konnten. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie Preußen Münster auf den Rückstand reagierte. Die Gäste erhöhten ihren Druck, doch die Chancen blieben aus.
Nebenbei fiel, dass beide Mannschaften exakt 50 Prozent Ballbesitz hatten. Waldhof kam auf fünf Schüsse ins Tor, die Gäste auf drei. Die Zahlen zeigen: Es ging nicht ums Halten, sondern ums Suchen. Die Gastgeber warteten, die Gäste suchten.
Die Kartenverteilung verlief unausgewogen. Thill und Rieckmanns Gegenspieler Preißinger erhielten gelbe Karten in der ersten Halbzeit. In der zweiten Halbzeit kamen Paetow, Zeller und Maier hinzu. Der vierte Sieg in Serie für Preußen Münster war nicht in Sicht, doch die Gäste kamen in die Tiefe.
Substitutionen kamen gehäuft gegen Ende. In der 66. Minute wechselten die Gastgeber zweimal, die Gäste ebenfalls. Gegen die 84. Minute hinein wurden fast alle verfügbaren Kräfte gebracht. Die Verhandlungen sind festgefahren, wenn man so viele Wechsel in so kurzer Zeit sieht.
Waldhof steht damit auf Platz 13 mit sieben Punkten nach sechs Spielen. Preußen Münster bleibt siebter mit elf Punkten. Der Abstand von vier Zählern könnte sich in den kommenden Wochen vergrößern oder verkleinern. Ein Fehler entscheidet.