In der sechsten Runde der Pro-lyga Jupiler setzte sich Charleroi bei Zulte Waregem mit 1:0 durch. Das Tor fiel in der 29. Minute durch Jakob Napoleon Romsaas. Die Gäste spielten defensiv und nutzten die eine gute Gelegenheit.
interessant wird es, wenn man sich ansieht, wie der Sieg zustande kam. Charleroi hatte mehr Schüsse, 14 gegenüber 4, und traf dabei präziser. 33 Prozent Trefferquote gegen 13 — der Unterschied zeigte sich im Ergebnis. Nebenbei: Beide Mannschaften schufen je eine Großchance.
Die defensive Organisation war entscheidend. Charleroi erzielte 15 erfolgreiche Tackles gegen 3 bei den Gastgebern. 36 Clears gegenüber 11 — die Gäste räumten gründlich ab. Und dann kam die Straffheit, die das Ergebnis sicherte.
Nach dem Treffer kontrollierte Charleroi das Spieltempo. Die Gastgeber gewannen mehr Ballverluste, 60 Fehlpass gegenüber 59, doch die Gäste waren effizienter. 485 Pässe bei 426 erfolgreichen versus 441 Pässe bei 381 — der Unterschied lag in der Qualität.
Zwanzig Minuten lang hielt Charleroi den Vorsprung. In der 63. Minute wechselte Aurelien Scheidler, in der 71. kamen zwei Spieler für Charleroi gleichzeitig. Die Gastgeber reagierten mit Ersatz, aber das Spiel war entschieden.
Wir hatten vorausgesagt: Sieg der Gäste, 40 Prozent Sicherheit. Die Quote war realistisch — Charleroi war die bessere Mannschaft, aber kein unangreifbarer Favorit. Der Sieg beendete keine Serie, aber festigte die Position.
In der Tabelle bedeuten die drei Punkte für Charleroi 15 Zähler auf Platz drei. Zulte Waregem bleibt mit elf Punkten auf Rang fünf. Die Gäste verloren bisher nur einmal, die Gastgeber zwei Mal — ein Unterschied, der sich in den Punkten abzeichnet.