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Kommentar zur Prognose
Auf Basis der Daten vom 11 Sep, 20:33Die Kardinals sind die klare Favoritin, weil sie in drei Spielen durchweg mehr Punkte als die Chargers erzielt haben. Der Vergleich ist ungleich, aber die Zahlen sprechen für die Gäste: 81 Punkte in drei Spielen gegen 18 in einem für die Chargers. Die Kardinals haben zwar alle drei Partien verloren, doch die Differenz von 28 Punkten in der Begegnung gegen die Verpacker zeigt, dass sie offensiv gefährlich sein können. Die Chargers verloren ihr einziges Spiel mit zwei Punkten Unterschied – das ist enger, aber auch weniger aussagekräftig.
Die Chargers sind seit dem 28. August ohne Sieg, die Kardinals seit dem 7. August. Bei den Chargers ist ein Spiel gewertet, bei den Kardinals drei. Drei Spiele mehr Praxis, trotzdem ohne Sieg. Die Chargers könnten von der kurzen Vorbereitung profitieren, aber sie haben auch weniger Erfahrung im aktuellen System.
Beide Teams haben null Punkte. Das ist ungewöhnlich für eine Saison, in der bereits Spiele absolviert wurden. Die Kardinals haben drei Niederlagen, die Chargers eine. Wenn man die Punktevergabe zugrunde legt, sind beide Teams gleich weit entfernt vom ersten Sieg. Die Frage ist nur, wer näher dran ist.
Die Prognose lautet: Niederlage der Chargers. Die Scoring-Chancen der Gastgeber sind geringer, da sie erst ein Spiel absolviert haben. Die Wahrscheinlichkeit für ein Unentschieden ist gering, weil beide Teams bisher keine Punkte bei Gleichstand gesammelt haben.
Diese Prognose gilt nicht, wenn die Chargers in der Verteidigung deutlich besser stehen als im Angriff. Eine 18:20-Niederlage gegen die Rams bedeutet nicht automatisch, dass die Defense schwach ist – es könnte auch am Angriff liegen. Wenn die Kardinals ihre Offensive nicht aktivieren können, wie in den Spielen gegen die Cowboys und Panthers, wo sie jeweils weniger als 14 Punkte erzielten, dann verschiebt sich das Gewicht zugunsten der Chargers. Ein Unentschieden wäre dann das realistischere Ergebnis.