Am Freitagabend, den dritten Oktober, trat das Team der Grizzlies bei den Bären in der regulären Saison der NFL an. Das Ergebnis fiel deutlich: 36:14 für die Hausherren. Es war ein Spiel, in dem eine Seite von Beginn an das Tempo diktierte.
Die Grizzlies kamen aus einer Phase, in der sie nicht immer überzeugten. Vor einer Woche noch hatten sie gegen die Aggis mit 62:22 gewonnen, davor gegen die Beaver mit 17:52 verloren. Interessant wird es, wenn man sieht, wie sich die Stimmung im Team verändert, wenn ein Sieg klar ausfällt. Nebenbei fiel auf: seit drei Spielen ungeschlagen nach zwei Niederlagen in Folge.
Die Bären hingegen kamen aus einer schwächeren Phase. Gegen die Trailblazer hatten sie noch 37:13 gewonnen, aber davor gegen die Cowboys verloren sie 13:21. Und dann kam dieses Spiel. Sie warteten seit Wochen auf einen Sieg, und stattdessen standen sie am Ende mit einer zweistelligen Differenz da.
Was ein solches Ergebnis bedeutet, zeigt sich nicht erst am Ende der Tabelle. Die Grizzlies hatten zuvor gegen die Bullydogs mit 45:10 gewonnen, gegen die Trailblazer mit 35:14. Sie können jederzeit einen Gang zulegen, wenn die Angriffe laufen. Die Bären hingegen schlugen in der Nachspielzeit nicht mehr zu – weil es keine Nachspielzeit mehr gab.
Die Differenz von 22 Punkten ist nicht nur eine Zahl. Sie sagt etwas über die Leistung beider Seiten aus. Die Grizzlies zogen die Fäden, die Bären verloren ihren Mann. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, aber morgen zählt sie wieder.