Am ersten Spieltag der regulären Saison traf die NFL aufeinander: die Pirates empfingen die Fighting Camels. Das Spiel endete 20:44 für die Gäste. Nebenbei fiel auf, wie unterschiedlich beide Teams in den letzten Wochen liefen.
Die Pirates kamen aus einer schwachen Phase. Vier Spiele, ein Sieg – gegen die Dragons im August. Danach folgte eine Serie von Niederlagen: 21:42, 3:31, 0:62. Interessant wird es, wenn man sieht, dass die Camels diesmal deutlich stärker waren als in ihren eigenen Rückschlägen. Am 12. September hatten sie noch 3:52 gegen die Gators verloren.
Das Ergebnis lässt sich nicht mit Statistiken füllen, denn keine wurden geliefert. Aber die Distanz von 24 Punkten sagt etwas über die Situation der Pirates aus. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, doch die Form ist sichtbar. Die Camels gewannen drei von vier Spielen in dieser Woche, die Pirates nur eines von vier.
Die Gäste reisen nicht als Statisten an. Mit einem Sieg nach dem anderen – 42:14, 28:19, 49:37 – haben sie sich einen Rhythmus erarbeitet. Die Pirates hingegen verloren völlig den Faden. Der Unterschied liegt nicht in den Punkten allein, sondern darin, wer den Druck trägt.
Am Ende stand 20:44. Die Pirates bleiben in der Defensive, die Camels setzen ihre Serie fort. Was bleibt, ist die Erkenntnis: ein Fehler entscheidet, und in diesem Spiel waren es nicht nur welche.