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Dodgers vor unvermeidlichem Absturz in den MLB-Play-offs?

Der Guardian-Analyse zufolge droht den alternden Dodgers ein frühes Play-off-Aus, während Mariners, Pirates und Alonso 2026 die Play-offs verpassen.

Blick auf das Chicago White Sox Stadion mit großer Anzeigetafel und leeren Tribünen
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Die Seattle Mariners haben die Play-offs 2026 mit einer Bilanz von 76-86 verpasst - ein Jahr, nachdem sie in der American League Championship Series nur ein Spiel von der ersten World-Series-Teilnahme der Vereinsgeschichte entfernt waren. Als einziges aktives MLB-Team ohne je eine World-Series-Teilnahme bleibt die Serie damit bestehen, obwohl der Kader mit Julio Rodríguez, Cal Raleigh und Randy Arozarena stark besetzt ist.

Auch die Pittsburgh Pirates fehlen. Mit einem gesunden Konnor Griffin auf Shortstop und Paul Skenes am Mound hätten sie für echte Play-off-Spannung sorgen können. Im August rutschte das Team jedoch zu tief ab, um die Kurve noch zu bekommen.

Bei den Baltimore Orioles trifft es vor allem einen Namen: Pete Alonso. Der Erstbaseman wechselte im Winter dorthin, nachdem ihm die New York Mets trotz 43 Homeruns in der Vorsaison - nach Einschätzung des Guardian-Panels seiner zweitbesten Saison - kein neues Angebot vorgelegt hatten. Für Unmut unter Mets-Fans sorgte dabei vor allem Präsident David Stearns, dem trotz nahezu unbegrenzter finanzieller Mittel der Vertrag mit Alonso nicht wichtig genug war. Die Play-off-Bühne gegen seinen früheren Verein bleibt Alonso damit verwehrt, zumindest bis zu einer möglichen Saison 2027.

Auch unter den gesetzten Mannschaften sehen die Autoren Risiken. Die Cleveland Guardians sind mit 85 Siegen Divisionsmeister und die Nummer 2 der American League, bei einer Run-Differenz von plus 11. FanGraphs stufte die Mannschaft eher als Team nahe der 500er-Marke ein. Das Pitching reicht für enge Spiele, doch ohne einen Schlagmann mit 20 Homeruns bleibt wenig Spielraum für Fehler.

Das größte Rückschlagrisiko sehen die Autoren bei den Los Angeles Dodgers. Der Kader hat mit einem Altersschnitt von 31 Jahren die älteste Aufstellung der Liga und wirkte in dieser Saison zeitweise entsprechend. Hinzu kommt die Belastung der vergangenen zwei Postseasons, in denen die Dodgers zusammen 31 zusätzliche Spiele austragen mussten. Große Schwächen weist der Kader dem Panel zufolge dennoch nicht auf.

Sollte sich der Verschleiß bei den Dodgers tatsächlich bemerkbar machen, könnte das den Kreis der ernsthaften Titelanwärter in der National League öffnen. Bei den Guardians dürfte in engen Serien vor allem entscheiden, ob die Offensive gegen starkes Play-off-Pitching genug Fehler erzwingt.

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