Blooming und Universitario de Vinto torlos im Abgleich
Blooming und Universitario de Vinto haben am Mittwochabend in der Apertura der Primera División mit 1:1 unentschieden gespielt. Das Spiel endete nach einem umstrittenen VAR-Einschritt und einer roten Karte in der Schlussphase. Die Gastgeber lagen lange in Führung, bevor der Gegner ausglich. Interessant wird es, wenn man die Statistik betrachtet.
Universitario de Vinto ging früh in Führung. Joel Calicho traf in der 45. Minute zum 0:1. Die Gäste zeigten sich gefährlich, obwohl sie den Ball nicht besaßen. Vier große Chancen schufen sie im Vergleich zu einer für die Heimmannschaft. Nebenbei fiel auf, dass Vinto mit weniger Ballbesitz mehr Gefahr auslöste.
Blooming kehrte zurück ins Spiel. Miguel Angel Villarroel Tardio glich in der 81. Minute aus. Die Heimmannschaft dominierte mit 70 Prozent Ballbesitz und 16 Schüssen. Von diesen trafen drei ins Tor. Die Quote hat sich kaum bewegt, denn viele Bälle landeten neben dem Netz.
In der Schlussphase drehte sich die Stimmung. Paolo Andres Alcocer Rojas glaubte, den Siegtreffer erzielt zu haben. Der Schiedsrichter prüfte per Video, dann kam der Pfiff. Das Tor wurde annulliert. Und dann kam die rote Karte für Bruno Poveda in der 95. Minute. Die Gäste spielten nun zu zehnt.
Die Zahlen sprechen für sich. Blooming absolvierte 438 Pässe, Universitario de Vinto 187. Elf Key-Pässe gingen von den Heimmannschaft aus, zehn von den Gästen. Doch die Effizienz lag bei den Besuchern höher. Vier große Chancen schufen sie, eine nur die Gastgeber. Das Ergebnis bleibt ausgeglichen.
In der Tabelle bleibt alles beim Alten. Blooming steht nach 19 Spielen auf dem neunten Platz mit 26 Punkten. Universitario de Vinto bleibt auf Platz 13 mit 17 Punkten. Beide Mannschaften haben je 19 Begegnungen absolviert. Der Punktgewinn ändert nichts an der Positionierung.
Was bleibt, ist die Frage nach der Effizienz. Viele Schüsse, wenig Tore. Blooming brauchte 16 Versuche für einen Treffer, die Gäste acht. In der Kabine rumort es vielleicht bei den Heimmannschaft, denn sie kontrollierten das Spiel, ohne es zu entscheiden.