Am Sonntagabend spielte Bremerhaven in der Pro A gegen Paderborn und gewann 84:81. Das Spiel endete mit nur drei Punkten Unterschied, und die Gastgeber blieben an der Spitze der unteren Tabellenhälfte. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie beide Teams die letzten Wochen absolviert haben.
Die Gastgeber lagen in der Tabelle auf dem vierten Platz mit 23 Siegen und 11 Niederlagen nach 34 Spielen. Paderborn stand auf Rang 16 mit 12 Siegen und 22 Niederlagen. Der Unterschied zwischen den Mannschaften zeigte sich auch in der jüngeren Vergangenheit: Bremerhaven hatte in den letzten Spielen vor allem gegen starke Gegner verloren, während Paderborn zuletzt gegen einen Aufsteiger überzeugte.
Und dann kam der Moment, wo die Statistik den Spielverlauf erklärt. Bremerhaven warf elf Dreier aus 23 Versuchen, Paderborn neun aus 27. Die Gastgeber holten 31 Rebounds, die Gäste nur 20. Das bedeutet: Bremerhaven kontrollierte den Bereich unter dem Korb, was bei einem so knappen Ergebnis entscheidend war. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams je 14 Fouls begingen — die Schiedsrichter blieben streng, aber fair.
Wir hatten einen Sieg für Bremerhaven prognostiziert, mit 64 Prozent Sicherheit. Und genau das passierte. Die Gastgeber erinnerten an ihre Stärken: bessere Ballkontrolle mit acht Assists gegenüber zwölf der Gäste, weniger Ballverluste mit acht statt sieben. Sie ließen sich nicht aus der Ruhe bringen, als Paderborn in der zweiten Halbzeit näher kam.
Jetzt steht Bremerhaven weiter auf Platz vier, Paderborn bleibt auf 16. Der Abstand von 11 Punkten in der Tabelle ist immer noch groß, aber ein solches Spiel zeigt, dass die unteren Plätze keine Selbstläufer sind. Die Gastgeber brachten die entscheidenden Punkte, als es darauf ankam.