Buxoro und Lokomotiv trafen in der 15. Runde der Superliga aufeinander. Das Spiel endete 2:1 für die Gastgeber. Der Sieg ist besonders bemerkenswert, weil Buxoro ab der 36. Minute mit zehn Mann agierte. Lokomotiv hatte den Nachteil der roten Karte für A. Kozlov. Nebenbei: Beide Teams stehen nah beieinander in der Tabelle.
Die entscheidenden Momente
Die Partie begann mit einer Überraschung. In der 16. Minute erzielte A. Susnjar ein Eigentor. Fünfzig Sekunden später glich S. Shodiboev aus. «Und dann» kam die Wende. In der 36. Minute sah Kozlov die rote Karte. Lokomotiv spielte fortan zu zehnt. In der 43. Minute traf T. Mamasidikov zum 2:1. Das war der entscheidende Moment. Lokomotiv brauchte die Punkte dringend, aber die Chance war vertan.
Statistiken der Begegnung
Lokomotiv dominierte den Ball. 55 Prozent possession, 91 attacks gegenüber 73. Die Gäste zückten nach der Pause mehrfach Gelb, aber die Statistik zeigt: 11 shots off target, nur 5 shots on target. Buxoro war effizienter. 7 shots on target, 2 Tore. Interessant wird es bei den Ecken. Lokomotiv brachte nur 2 eck gefährlich vors Tor, Buxoro 5. Das Verhältnis ist zerrüttet. Viele Angriffe, wenige Treffer.
Wechsel und Disziplin
Lokomotiv reagierte sofort auf den Ausfall von Kozlov. In der 37. Minute brachte S. Poyonov frische Kräfte. Später folgten S. Mirzaev (58.), S. Ubaydullaev (66.), K. Abraev und J. Ruziev (beide 77.), sowie M. Yuldoshev (85.). Buxoro setzte nur auf Abwehr. «Die hosteten kompakter stehen», wenn man will. A. Susnjar und I. Baratov zückten Gelb. Eine Karte pro Team.
Was bedeutet der Sieg?
Buxoro bleibt mit 34 Punkten auf dem 5. Platz. Lokomotiv liegt mit 35 Punkten auf dem 4. Platz. Der Abstand beträgt nur einen Punkt. Buxoro hat fünf Spiele in Folge nicht verloren. Lokomotiv verliert den Anschluss. «Das Derby hat eine eigene Rechnung.» Die Tabelle wird eng. Beide Teams brauchen die Punkte. Das Spiel war torarm, aber entscheidend.