Qizilqum und Bukhara trafen in der Superliga aufeinander, Regular Season, Spiel 20. Das Spiel endete 3:2 für die Gastgeber. Interessant wird es, wenn man sieht, wie die Toren zustande kamen.
In der 40. Minute erzielte K. Mukhtorov ein Eigentor. Damit führte Qizilqum bereits mit 1:0. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit erhielt S. Rakhmatullaev die Gelbe Karte. Bukhara hatte die bessere Ballbesitzquote, aber der Vorsprung stand.
Nach der Pause änderten sich die Verhältnisse. J. Jigauri glich in der 52. Minute aus. Dann traf O. Jurakuziev in der 64. Minute zum 2:1 für Qizilqum. Bukhara reagierte schnell – S. Esanov glich in der 75. Minute wieder aus. Nur zwei Minuten später machte N. Kacharava den Unterschied. Und dann war das Spiel entschieden.
In der 87. Minute erhielt A. Juraev die Rote Karte. Qizilqum stand plötzlich zu zehnt. Doch die Gastgeber brachten es über die Zeit. Nebenbei: Die Gastgeber tauschten in der 79. Minute O. Jurakuziev aus, nachdem er den entscheidenden Treffer erzielt hatte.
Die Statistik zeigt: Bukhara hatte mehr Angriffe (126 zu 116) und den längeren Ballbesitz (54 zu 46 Prozent). Aber Qizilqum traf häufiger ins Ziel – sechs Treffer auf dem Tor versus drei. Eigentlich ein klares Bild.
In der Tabelle bleibt es beim Alten. Bukhara liegt auf dem vierten Platz mit 34 Punkten. Qizilqum bleibt auf dem elften Rang mit 26 Punkten. Der Abstand von acht Zählern besteht weiter fort.
Wir hatten Bukhara mit 39 Prozent Sicherheit vorhergesagt. Der Match veränderte unsere Rechnung. Eigentlich ein simpler Fehler, der den Lauf änderte – das Eigentor in der ersten Halbzeit war der Punkt, an dem alles aus dem Ruder lief.