In der 21. Runde der Superliga setzte sich Dynamo Samarqand am Mittwochabend mit 1:0 gegen Qizilqum durch. Das einzige Tor fiel in der 69. Minute durch A. Khaydarov. Zuvor hatte der Schiedsrichter zwei Tore bereits wieder annulliert — beide Male wegen Abseits. Interessant wird es bei der Statistik: Die Gäste schossen elfmal aufs Tor, die Gastgeber nur dreimal.
Die ersten Chancen blieben ungenutzt. In der 37. Minute wurde ein Treffer von B. Bozorov per VAR wegen Abseits verworfen. Die Gastgeber kontrollierten das Spiel mit 55 Prozent Ballbesitz, und dann kam die Wende. Qizilqum reagierte mit mehr Schüssen, doch die Trefferquote blieb aus. Nebenbei fiel auf: Die Gäste bekamen keine Ecke, während Dynamo fünf verwertete.
Der entscheidende Moment kam in der 69. Minute. A. Khaydarov nutzte die Situation und brachte seine Mannschaft in Führung. Zuvor hatte N. Tukhtasinov in der 74. Minute ebenfalls ein Tor nicht anerkannt bekommen — wieder Abseits. Die Gastgeber liessen nichts anbrennen und verteidigten konsequent. Nebenbei fielen zwei Gelbe Karten: J. Jumaboev in der 36., A. Radayev in der 79.
Beide Seiten tauschten in der zweiten Halbzeit durch. Dynamo wechselte in der 46. Minute dreimal gleichzeitig — T. Avanesyan, R. Roziev und J. Abdusalomov kamen herein. Qizilqum reagierte später: O. Jurakuziev in der 53., dann in der 75. Minute zwei Spieler gleichzeitig. Und dann folgte die letzte Änderung: A. Radayev musste in der 89. Minute das Feld verlassen, A. Khudoyberdiev kam für ihn.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Dynamo sammelte 70 Angriffe, Qizilqum 65. Die Gäste hatten neun Treffer aufs Ziel, die Gastgeber nur drei. Interessant wird es bei der Bewertung: Mehr Schüsse bedeuten nicht automatisch mehr Tore. Die Qualität der Chancen zählte hier mehr als die Quantität.
Das Ergebnis ändert wenig an der Tabelle. Dynamo bleibt Neunter mit 27 Punkten nach 20 Spielen. Qizilqum liegt Elfter mit 26 Punkten — ein Punkt Rückstand. Und dann ist da die Serie: Die Gastgeber hatten zuvor zwei Unentschieden gespielt, und dann folgte der Sieg. Die Gäste gewannen zuletzt gegen Nasaaf, doch jetzt rechnet die Bilanz.
Was zählt für die Zukunft? Dynamo zeigt Stabilität in der Abwehr, Qizilqum sucht nach Konstanz. Die Differenz von einem Punkt trennt die Mannschaften — klein genug für eine Wende, gross genug für Skepsis. Nebenbei bleibt die Frage: Wer nutzt die nächsten Chancen besser?