Nasaf und Bunyodkor trafen am 9. September 2026 in der 21. Runde der Superliga aufeinander. Das Spiel endete 3:0 für die Gastgeber aus der Heimatstadt. Die Gäste mussten nach Hause fahren, ohne das Tor gesehen zu haben.
Die erste Entscheidung fiel nach vierzehn Minuten. A. Gulomov nutzte eine Gelegenheit und brachte seine Mannschaft in Führung. Und dann begann sich das Spielbild zu klären. Bunyodkor hatte mehr Ballbesitz, aber Nasaf kontrollierte die gefährlichen Momente.
Bevor die Halbzeitpause kam, verdoppelte B. Rahmatov den Vorsprung. Dreiunddreißig Minuten waren vergangen, als der Treffer fiel. Nebenbei zeigte Gulomov in der 21. Minute die Gelbe Karte – ein frühes Signal, dass das Spiel nicht reibungslos lief.
Die Gäste spielten über die Aussen, fanden kein Mittel gegen die Abwehr. Interessant wird es erst in der zweiten Halbzeit. Sechsundfünfzig Minuten nach Spielschluss wurden zwei Wechsel vorgenommen, ein dritter folgte in der 66. Minute. Das Spiel wurde immer offener, aber die Gastgeber brauchten keine zusätzlichen Angriffe.
Erst in der 87. Minute fiel das dritte Tor. S. Mukhitdinov sicherte den Vorsprung endgültig. Der vierte Sieg in Serie für Nasaf, wenn man die jüngsten Ergebnisse betrachtet. Die letzten Spiele zeigten jedoch Schwankungen: 6:2 gegen Neftchi, dann drei Niederlagen in Folge. Heute war alles anders.
Die Statistiken erzählen eine eigene Geschichte. Nasaf hielt den Ball 45 Prozent der Zeit, Bunyodkor 55. Aber während die Gäste 79 Angriffe starteten und nur drei Treffer versuchten, ließen die Gastgeber 68 Angriffe folgen und trafen dreizehnmal aufs Ziel. Die hohe Abwehrkette wurde ausgehebelt, nicht durch Überzahl, sondern durch Präzision.
Die Tabelle ändert sich langsam, aber sicher. Nasaf steht auf dem siebten Platz mit 28 Punkten, Bunyodkor auf dem 15. mit 19. Ein Punktunterschied, der in anderen Spielen anders hätte aussehen können. Heute zählt nur das Ergebnis: drei Punkte für die Gastgeber, nichts für die Gäste.