Andijan setzt sich gegen Kokand-1912 durch
Am Mittwochabend endete das Spiel der Superliga in Andijan mit einem knappen Sieg für die Gastgeber. Andijan besiegte Kokand-1912 mit 2:1 nach einem Tor in der Nachspielzeit. Die Partie war über weite Strecken ausgeglichen, erst die letzte Minute brachte die Entscheidung. Interessant wird es immer dann, wenn man sieht, wie ein Spiel tatsächlich ausgeht, nicht wie es beginnen sollte.
Nimely eröffnete in der 18. Minute den Spielstand. Ein frühes Tor, das Andijan in den ersten Minuten Sicherheit gab. Kokand-1912 reagierte, fand aber nicht den richtigen Rhythmus. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeber den Ball deutlich länger behielten — 63 Prozent Besitz sprechen eine klare Sprache.
Zwischen der 45. und 71. Minute häuften sich Gelbe Karten. Kholdorkhonov, Toirov und Gvazava mussten sich vom Schiedsrichter abmahnen lassen. Die Partie wurde körperlicher, die Konzentration litt unter dem Druck. In der 59. Minute wechselten beide Teams gleichzeitig, um frische Beine auf den Platz zu bringen.
Dann kam die Überraschung. Turdimurodov traf in der 76. Minute zum Ausgleich. Kokand-1912 stand plötzlich vor der Chance, das Spiel noch zu drehen. Doch Andijan ließ sich nicht verunsichern, und dann geschah das, was den Unterschied ausmachte.
Ashortia markierte in der 90. Minute plus eins den Siegtreffer. Ein Moment, der die Partie entschied. Andijan hatte die Nerven behalten, Kokand-1912 fand keine Antwort mehr. Das ist genau der Typ Spiel, wo drei, vier Episoden über alles entscheiden.
Die Statistik bestätigt den Verlauf. Andijan schoss 13 Tore auf das Tor, davon sechs ins Ziel. Kokand-1912 blieb mit vier Schüssen und zwei Treffern hinter seinen Möglichkeiten zurück. Interessant wird es immer dann, wenn man viele Chancen hat, aber nicht alle verwertet.
In der Tabelle bedeutet der Sieg für Andijan die Festigung des achten Platzes mit 27 Punkten nach 20 Spielen. Kokand-1912 bleibt auf dem 13. Rang mit 20 Punkten. Der Unterschied von sieben Punkten ist spürbar, aber nicht unüberbrückbar.
Die Gastgeber zeigten, was sie aus ihren vergangenen Spielen gelernt haben. Nach der 0:3-Niederlage gegen Pakhtakor und den beiden Siegen gegen Choresm und Maschal folgte jetzt ein wichtiger Punktgewinn. Und dann sieht man, dass sich die Arbeit auszahlt.