In der Superliga, Runde 19, trafen Andižan und Choresm am 25. August aufeinander. Die Gastgeber gewannen mit 1:0. Das Ergebnis steht, doch die Minuten vor dem Schlusspfiff waren es, die den Verlauf bestimmten.
Erst in der 86. Minute fiel das Tor: M. Boakye traf für Andižan. Interessant wird es dann in der 87. Minute, als Boakye erneut einschlug. Nebenbei bemerkenswert: Die Kartenflut im Abschluss. A. Turgunboev erhielt zweimal Gelb, D. Ortiqboyev folgte in der 90. Minute nach. I. Ashortia war schon in der 51. Minute verwarnt worden, N. Abdikholikov in der 83.
Die Substitutionen liefen in Wellen. In der 62. Minute brachten Andižan K. Iminov und P. Kholdorkhonov. S. Azimov folgte in der 65., S. Khamidzhonov in der 72. Dann kam es zu einem doppelten Wechsel in der 74. Minute — I. Ashortia wurde ausgewechselt, R. Turdimurodov kam rein. Noch einmal in der 80.: Lohan, R. Abdukhamidov und U. Khoshimov. A. Komilov trat in der 83. und 84. Minute an.
Die Tabelle zeigt: Andižan liegt auf Platz sieben mit 27 Punkten aus neunzehn Spielen. Choresm auf Platz zwölf mit 20 Punkten. Der Unterschied von sieben Punkten ist spürbar, aber im direkten Vergleich zählt nur das, was auf dem Platz passiert.
Die letzten Spiele der Gastgeber zeichnen ein gemischtes Bild. Nach dem 1:0 gegen Mашъал folgte die 0:3-Niederlage bei Нефтчи. Dann 0:1 gegen Согдиана, 0:0 gegen Пахтакор und davor 2:0 gegen Бухоро. Drei Spiele ohne Sieg — das muss sich ändern.
Choresm war in der Vergangenheit unbeständiger. Nach dem 1:3 gegen Локомотив und dem 2:2 gegen Динамо Самаркand kam ein 2:0 gegen Машъал. Doch 1:5 bei Навбахор und 1:0 gegen Сурхон zeigen: die Form schwankt.
Was bleibt, ist der Sieg. Zwei Tore in zwei Minuten, die den Unterschied machten. Die Karte für Turgunboev in der 90. Minute — das ist kein Zufall. Wenn das Spiel entschieden ist, rutscht die Disziplin. Andižan hat die Punkte mitgenommen, Choresm muss nachdenken.