Am Freitagabend trafen die Connecticut Sun auf die Phoenix Mercury in der WNBA. Die Gastgeberinnen gewannen 75 zu 72 nach einem intensiven Spiel. Es war der erste Sieg für Connecticut nach fünf Niederlagen in Folge.
Phoenix ging zunächst in Führung und baute eine Führung von 16 Punkten aus. Interessant wird es, wenn man sieht, wie Connecticut diesen Rückstand aufholte. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeberinnen stärker im Rebounding waren — 34 gegenüber 29 Bällen für die Gäste.
Connecticut hielt dreimal in Folge die Null in statistischen Markern. Fünf Blocks und mehr defensive Rebounds zeigten die Defensive. Die Gastgeberinnen warfen sich in jeden Ball, wenn Phoenix versuchte, Punkte zu erzielen. Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz — nein, das steht nicht in den Daten, aber die Defensivarbeit war spürbar.
Beide Teams trafen jeweils 27 Feldwürfe, doch die Wege waren unterschiedlich. Phoenix schoss mehr Dreier — 28 Versuche gegen 20 — und nutzte den Standard besser. Connecticut hingegen dominierte den Bereich unter dem Korb mit 32 Punkten in der Paint Zone. Phoenix hatte 40 Punkte dort drinnen, was die Effizienz zeigt.
Die Ballverluste entschieden mit. Connecticut verlor 18 Bälle, Phoenix nur 11. Die Gäste nutzten das und erzielten 20 Punkte durch Steals. Nebenbei: Phoenix hatte 10 Steals gegenüber 5 für die Gastgeberinnen. Ein Fehler entscheidet oft über den Verlauf.
In der Tabelle stehen beide Teams siebt. Connecticut hat 10 Siege bei 30 Niederlagen, Phoenix 14 Siege bei 26 Niederlagen. Der Abstand bleibt gleich, doch der Sieg beendete die Negativserie für die Sun.